Iserlohn/Bochum. Ein per Haftbefehl gesuchter Iserlohner ist der Bundespolizei zufällig am Bochumer Bahnhof ins Netz gegangen. Was dem Mann zur Last gelegt wird.

Am Samstagmorgen kontrollierten Bundespolizisten am Bochumer Hauptbahnhof einen Mann aus Iserlohn. Die Staatsanwaltschaft Hagen hatte ihn bereits per Haftbefehl gesucht, so die Bundespolizeiinspektion Dortmund.

+++ Mehr aus Iserlohn: Endlich freie Fahrt auf der Seilerseestraße +++

Gegen 9.30 Uhr wurden die Beamten am Bochumer Hauptbahnhof auf einen 43-Jährigen aufmerksam. Der habe sichtlich nervös gewirkt, als er die Polizisten entdeckt hatte, und er habe dann versucht, ihren „Blicken zu entweichen“. Recherchen ergaben, dass die Staatsanwaltschaft Hagen bereits nach dem türkischen Staatsbürger fahnden ließ. Das Amtsgericht Iserlohn hatte den Polizeibekannten im Juli 2022 rechtskräftig wegen des Diebstahls geringwertiger Dinge zu einer Geldstrafe in Höhe von 70 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt.

Da der Mann aus Iserlohn bisher weder die geforderte Summe in Höhe von 975 Euro (zuzüglich Verfahrenskosten) gezahlt, noch sich zum Strafantritt gestellt hatte, wurde er von der Staatsanwaltschaft Hagen zur Fahndung ausgeschrieben.

+++ Auch interessant: Wartehäuschen bei Unfall zerstört +++

Auch jetzt konnte der Verurteilte die Geldstrafe nicht begleichen und wurde aus diesem Grund von der Bundespolizei für etwa acht Wochen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.