Iserlohn. Mit ihrem Trio „Oblivion“ hat die Musikerin, die an der Musikschule Iserlohn groß geworden ist, ein starkes Konzert im Pankratius-Forum gegeben.

Ganz zum Schluss, bei der Zugabe, wurde dann auch klar, warum dieses Trio „Oblivion“ heißt – die „Vergessenheit“. Lena Veltkamp (Klarinette), Corinna Stüttgen (Violoncello) und Lisa Richter (Klavier) haben sich nach dem bekannten Tango „Oblivion“ von Astor Piazzolla benannt, den die drei jungen Musikerinnen zum Abschluss ihres Konzertes im Forum St. Pankratius nach nicht enden wollendem Applaus spielten. Und das ist natürlich eine Ansage. Denn mit Piazzolla geht der Blick weit über den Rahmen der europäischen Klassik hinaus nach Südamerika und in ganz andere klangliche Gefilde, als man sie von einem Konzertprogramm mit dem Titel „Mit Beethoven in den Advent“, mit dem das Trio auf Einladung der „Musica Sacra Iserlohn“ zu Gast war, hätte erwarten können.