Iserlohn. Die Polizei hat weitere Details zum schweren Unfall auf der A 46 in Iserlohn veröffentlicht. Eine entscheidende Frage bleibt aber unbeantwortet.

Einen Tag nach dem schweren Unfall auf der A 46 in Iserlohn, bei dem eine 56-Jährige aus Hemer am Donnerstag lebensgefährlich verletzt wurde, gibt es erste Erkenntnisse zum Unfallhergang. Zeugenangaben zufolge war die Frau gegen 7 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Hagen unterwegs, als sie auf Höhe der Anschlussstelle Iserlohn-Seilersee die Kontrolle über ihren Wagen verlor. Das berichtete die Autobahnpolizei am Freitag.

Das Fahrzeug der 56-Jährigen geriet ins Schleudern, kollidierte rechts mit der Leitplanke und prallte zurück auf die Fahrbahn. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem Wagen eines 26-Jährigen aus Hemer, der sich dabei leichte Verletzungen zuzog. Die Hemeranerin wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Die Einsatzkräfte setzten hydraulisches Rettungsgerät ein und entfernten das Dach des Unfallwagens.

Anschließend wurde die 56-Jährige ins Allgemeine Krankenhaus nach Hagen gebracht. Auch der 26-Jährige kam zunächst ins Krankenhaus. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf etwa 15.000 Euro.

Rettungskräfte mussten eine schwer verletzte Frau aus ihrem Auto befreien.
Rettungskräfte mussten eine schwer verletzte Frau aus ihrem Auto befreien. © IKZ | Dennis Echtermann

Warum die Frau die Kontrolle über ihr Auto verlor, ist weiterhin unklar. „Es herrscht Glätte und dadurch erhöhte Unfallgefahr“, führte eine Sprecherin der Autobahnpolizei allerdings schon am Donnerstagmorgen eine mögliche Ursache auf. Die Autobahnmeisterei war mit Streufahrzeugen im Einsatz.

Die Autobahn war in Fahrtrichtung Hagen bis 13.30 Uhr von der Anschlussstelle Hemer bis Iserlohn-Zentrum gesperrt. Die wartenden Autos wurden von der Polizei von der Autobahn herunter gelotst. Es kam zu großen Rückstaus auf der B 7 und der Seilerseestraße.

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