Projekt

Auf dem Siegertreppchen

Große Freude herrschte bei den Teams vom Märkischen Gymnasium Iserlohn  und dem  Fichte Gymnasium Hagen. Sie dürfen nun nach Neckarsulm zur Deutschen Meisterschaft reisen.

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Große Freude herrschte bei den Teams vom Märkischen Gymnasium Iserlohn und dem Fichte Gymnasium Hagen. Sie dürfen nun nach Neckarsulm zur Deutschen Meisterschaft reisen. Foto: Privat

Iserlohn.   Beim Projekt „Formel 1 in der Schule“ darf ein Team des Märkischen Gymnasiums vom Deutschen Meistertitel träumen.

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Mit diesem Erfolg hat das „celerity.team“ des Märkischen Gymnasiums (MGI) nicht gerechnet. Bei dem Technikprojekt „Formel 1 in der Schule“ landete das Team auf Platz eins. Die Siegerehrung fand in der Fachhochschule Bielefeld statt. Als NRW-Meister dürfen sie nun an der Deutschen Meisterschaft in Neckarsulm teilnehmen. Alleine auf die Reise machen müssen sich die Iserlohner jedoch nicht, denn auf Rang zwei landete das Team „Evolve Racing“ vom Hagener Fichte-Gymnasium, das sich damit ebenfalls die Teilnehme an der Meisterschaft sicherte.

Wettbewerb soll helfen, Fachkräfte zu gewinnen

Nicht aufs Siegertreppchen schaffte es „Sunrise“ vom Stenner-Gymnasium (Platz vier) sowie „Polaris Racing“, ebenfalls vom MGI auf Rang fünf. Die Mannschaften wurden bei dem Projekt von der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer unterstützt. Der Technikwettbewerb „Formel 1 in der Schule“ besteht aus verschiedenen Aufgaben, die in einem engen Austausch und in guter Teamarbeit erledigt werden müssen. Denn nicht nur die Schnelligkeit des Miniatur-Rennwagens auf der 20 Meter langen Rennbahn fließt in die Wertung, auch das Auftreten der Teams, die Optik des Präsentationsstandes in der Boxengasse sowie die Präsentation per Bildanimation werden bewertet. Seit vergangenem Sommer haben sich die Jugendlichen nach der Schule mit Hilfe von SIHK-Mentoren auf den Wettbewerb akribisch vorbereitet. Sie haben ihre Fahrzeuge entwickelt und anschließend gefräst und lackiert, die Autos im Windkanal getestet, Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft gesucht und an ihrem Teamauftritt gefeilt. Zudem mussten sie die technischen Regeln einhalten und ein Portfolio erstellen. Das Ziel des Projektes war es Begeisterung für Technik zu wecken und somit eventuell Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Ein Ziel, das auch die unabhängige Jury auf den Wettbewerben nicht aus den Augen verliert. In den Präsentationen gehört es nämlich dazu, die persönlichen Lernerfolge des Projektes klar zu definieren. „Ich kann mir gut vorstellen, später im Bereich Konstruktion oder einem ähnlichen technischen Bereich zu arbeiten“, war der Tenor einiger Schüler.

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