Jazz meets Anatolia

Auf Facebook und Instagram die komplette Reise dokumentieren

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Jeder Musiker von JazZination wird vor während und nach der Reise gefilmt und zu seinen Erwartungen interviewt. Hier hat Jasper Reidick den Trompeter Ben Hellweg vor der Kamera.

Jeder Musiker von JazZination wird vor während und nach der Reise gefilmt und zu seinen Erwartungen interviewt. Hier hat Jasper Reidick den Trompeter Ben Hellweg vor der Kamera.

Foto: Ralf Tiemann

Beim Istanbul-Austausch fährt auch ein fünfköpfiges Media-Team mit, das in Zusammenarbeit mit dem IKZ berichtet.

Die Jungs und Mädels von „JazZination“ sind nicht die einzigen Schüler der Gesamtschule, die morgen in Richtung Istanbul aufbrechen. Begleitet werden sie von einem fünfköpfigen Media-Team, das extra für dieses Austausch-Projekt gegründet wurde – auch das ist neu und ein untrügliches Zeichen dafür, dass bei dieser Reise die Uhren ein bisschen anders und auch lauter ticken als sonst.

„Wir wollten das ganze Projekt von vorn herein richtig gut präsentieren“, sagt Lütfi Salman, Lehrer und Koordinator des Austauschs und der Partnerschaften der Schulen. Dazu hat er schon lange im Vorfeld begonnen, ein Team zusammenzustellen, das mit Sultan Cam, Büsra Cengiz, Tim Lehmann, Jasper Reidick und Jan Rostin auch sofort losgelegt hat – vor allem im Internet und in den sozialen Medien. Zunächst haben die Fünf alle Informationen rund um das Projekt „Jazz meets Anatolia“ auf der interaktiven Präsentationsplattform „Prezi“ zusammengestellt.

Schon im Vorfeld jede Menge Filme im Netz

Im Oktober haben sie dann unter „Jazz meets Anatolia“ auch auf Instagram und Facebook eigene Accounts eröffnet, auf denen seit dem über die Vorbereitungen kontinuierlich berichtet wird. Es gibt Filme und Fotos von früheren Begegnungen, aus den Proben in Istanbul und Iserlohn und von anderen Vorbereitungen. Alle Mitreisenden wurden inzwischen interviewt und nach ihren Erwartungen befragt. Die entsprechenden Beiträge werden nach und nach auf Instagram hochgeladen. „In Istanbul und auch danach wollen wir diese Interviews weiterführen“, sagt Jasper Reidick. So kann zu jedem Musiker ein komplettes Bild entstehen, das zeigt, ob sich Erwartungen erfüllt haben oder ob sie enttäuscht wurden. Und ob die Reise die Schüler verändert hat.

Nachwuchsförderung für den Journalismus

Natürlich wird es von der Reise ein Video-Tagebuch geben und reichlich Posts auf Facebook und Instagram, damit niemand zu Hause irgendetwas verpasst. In Istanbul arbeitet das Team auch eng mit der Heimatzeitung zusammen, die ebenfalls aus Istanbul berichten wird. Wir teilen unsere Facebook-Posts und das Media-Team wird auch auf unserem Instagram-Auftritt ikz_heimatgefuehle berichten.

Lütfi Salman ist begeistert von der Dynamik, die das Medienprojekt angenommen hat. Für ihn ist auch dieser Aspekt des Austauschs ein ganz praktischer und unmittelbarer Beitrag zur Nachwuchsförderung. „Im Bereich Medien gibt es unheimliches Know-How bei den Schülern“, sagt er. „Sie können so nicht nur das Projekt mitgestalten, sondern vielleicht auch Interesse an einem zukünftigen Beruf im Journalismus bekommen.“

Das sieht IKZ-Chefredakteur Thomas Reunert ganz ähnlich, der die „Digital Natives“ mit ihrer frischen Art, die Jugend anzusprechen, am liebsten gleich unter Vertrag nehmen würde, wie er bei einem Treffen in der Gesamtschule wissen ließ: „Die sind im Bereich soziale Medien einfach richtig gut drauf.“

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