Heimatpreis

Lokale Helden aus Iserlohner Stadtteilen gesucht

Kulturressortleiter Jochen Köhnke (li.) stellte mit Birgit König und Matthias Quaschnik aus dem Ressortbüro Kultur den heute startenden Heimat-Preis vor, für den sich Interessierte bewerben können.

Kulturressortleiter Jochen Köhnke (li.) stellte mit Birgit König und Matthias Quaschnik aus dem Ressortbüro Kultur den heute startenden Heimat-Preis vor, für den sich Interessierte bewerben können.

Foto: Cornelia Merkel / IKZ

Iserlohn.  Ab heute können sich Interessierte für den Iserlohner Heimat-Preis 2020 bewerben, die sich ehrenamtlich für ihre (Geburts-)Stadt einsetzen.

„Nach dem tollen Erfolg im vergangenen Jahr soll auch in diesem Jahr erneut der Heimat-Preis ausgelobt werden“, wirbt Kulturdezernent Jochen Köhnke für die lokale Ausgabe des Ehrenamtspreises des Landes NRW. Nachdem die SPD-Ratsfraktion dafür im Jahr 2018 erste Weichen gestellt hatte, stimmte der Kulturausschuss und zuletzt der Rat einstimmig für die erneute Auslobung dieses Preises.

Als Kriterien hatte der Rat festgelegt, dass ehrenamtliche und nicht kommerzielle Projekte, Engagements und Ergebnisse ausgezeichnet werden sollen. Sie müssen in Iserlohn verortet sein, im Kontext zum Thema Heimat stehen und in diesem Jahr begonnen, durchgeführt und abgeschlossen sein. Das Land schüttet ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro aus: 2500 Euro für den ersten Platz, 1500 Euro für den zweiten Platz und 1000 Euro für Platz drei.

Jochen Köhnke erinnert an die vielfältigen positiven Initiativen, die sich im vergangenen Jahr an dem Preis beteiligten. Der Verein Iserlohn Denk-Mal siegte mit seinem Projekt Bürgerhaus vor Thilo Koeslings „Lennetrails“ und dem Revolutionstheater-Projekt des Friedensplenums. Alle 14 Bewerber haben außerdem eine Anerkennungsurkunde erhalten. Der Preis wird durch das Programm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ des Landesministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung gefördert.

Ab heute läuft die dreimonatige Bewerbungsfrist

Ab heute können sich bis zum 30. September Privatpersonen, Gruppen, Initiativen und Vereine aus allen Bereichen des städtischen und dörflichen Lebens mit Projekten wie der Verschönerung eines Dorfplatzes, der Renovierung von Kinder- und Jugendtreffs oder der Erstellung eines Heimatbuches bewerben. „Im Vordergrund steht die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements“, betont Köhnke. „Der Heimat-Preis soll neben Lob und Anerkennung auch Ansporn für andere sein mitzumachen.“ Im Oktober trifft sich dann die Jury, der neben Jochen Köhnke auch Martin Stolte als Ressortleiter für Soziales, Stadtbaurat Thorsten Grote und Dirk Matthiessen als Leiter des Stadtmarketings sowie Vertreter aller im Rat vertretenen Fraktionen angehören.

Birgit König vom Ressortbüro Kultur erläutert, dass bereits 140 Gemeinden, Städte und Kreise an der Aktion teilnehmen. Der Preis soll insgesamt vier Jahre nacheinander bis 2022 verliehen werden. Zudem nehmen die Gewinner der lokalen Heimat-Preise an einem landesweiten Wettbewerb teil. Dieser Landes-Heimat-Preis wird dann in Folgejahr im Rahmen des „Heimat-Kongresses“ feierlich vergeben.

Die Verleihung des Iserlohner Heimat-Preises wird voraussichtlich am Samstag, 7. November, im Löbbecke-Saal des Parktheaters im feierlichen Rahmen unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung stattfinden. Ein Bewerbungsformular ist als Download auf der Internetseite der Stadt unter der Rubrik Kultur abrufbar. Bewerbungen können auch formlos bei der Stadt Iserlohn im Ressortbüro Kultur, Birgit König, Schillerplatz 7, 58636 Iserlohn, gegebenenfalls angereichert mit Bildern, Flyern und Zeitungsartikeln oder per E-Mail an Heimatpreis@Iserlohn.de eingesandt werden.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben