Verkehr

Beschwerde in Iserlohn: Kippt Tempo 30 an der Oberen Mühle?

Ein Iserlohner beschwert sich über Tempo 30 an der Oberen Mühle (Symbolbild).

Ein Iserlohner beschwert sich über Tempo 30 an der Oberen Mühle (Symbolbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Iserlohn.  Seit Monaten gilt an der Oberen Mühle in Iserlohn Tempo 30. Nach einer Beschwerde muss sich der Verkehrsausschuss nun erneut damit befassen.

„Bleibt die Festsetzung der 30-Zone in der Straße ,Obere Mühle’ dauerhaft bestehen?“ Enno Proff hatte die Einwohnerfragestunde des Ausschusses für Bürgeranregungen und Beschwerden genutzt, um sich für die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung stark zu machen. Was folgte, war eine längere Debatte.

Mehrere Mitglieder des Ausschusses hatten im Verlauf der Diskussion darauf hingewiesen, dass der Verkehrsausschuss sich aus gutem Grund für die Herabsetzung des Tempos in diesem Bereich entschlossen hatte – wenn auch zunächst nicht klar war, ob es nun um Lärmschutz oder die Unfallprävention geht.

Freizeitareal in der Nähe und Parken auf dem Mittelstreifen

Stefan Woelk (CDU), stellvertretender Verkehrsausschuss-Vorsitzender, verwies auf ein Gutachten. Sylvia Olbrich (Bündnis 90/Die Grünen) erinnerte an die räumliche Nähe des häufig auch von Kindern genutzten Läger-Freizeitareals. Eva Kirchhoff (CDU) brachte die parkenden Autos auf dem Mittelstreifen ins Gespräch.

Obwohl sich die Mitglieder zunächst einig waren, dass es an der Oberen Mühle bei Tempo 30 bleiben soll, ließen sie sich am Ende vom Antragsteller überzeugen, die Fragestellung noch einmal an den Verkehrsausschuss weiter zu geben. So sieht dann Bürgernähe einmal ganz praktisch aus.

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