Drüpplingsen

Besucher, Bierumsatz, Stimmung – alles spitze!

Ein ganzer Festzug auf einem Foto: Schon beim Antreten auf dem Hof Lewe präsentierten sich die Schützen und ihre Gäste in bester Laune.

Ein ganzer Festzug auf einem Foto: Schon beim Antreten auf dem Hof Lewe präsentierten sich die Schützen und ihre Gäste in bester Laune.

Foto: Privat

Drüpplingsen.  Der Bürgerschützenverein Drüpplingsen feiert ein echtes Rekordfest mit vielen alten und neuen Freunden.

„Geil!“ Ganz salopp und kurz und knapp brachte ein nur noch strahlender und hochzufriedener Rainer Lewe am späten Sonntagnachmittag auf den Punkt, wie das Fest der Drüpplingser Schützen bis dahin gelaufen war. Der BSV-Vorsitzende freute sich mit seinem Team über einen „Besucher- und Hektoliter-Rekord“ – und vor allem eine Spitzen-Stimmung.

„Und das Problem mit der Parkplatz-Situation wird es nächstes Jahr auch nicht mehr geben“, blickte Lewe zugleich schon voraus, nachdem am Samstag die Autos am Straßenrand bis hoch zur JVA standen und auf der Wiese gegenüber dem Dorfplatz kaum ein Durchkommen mehr war. „Nächstes Mal können wir die ganze Wiese, also die doppelte Fläche, nutzen.“

Erster Stimmungshöhepunkt früh wie nie dank Rückholzer

Seien es schon am Freitag einige hundert Besucher mehr gewesen als in den Vorjahren, die vor allem auch den erweiterten, schön dekorierten Biergarten nutzten, „haben die uns am Samstag regelrecht überrannt. Da war es im Zelt und draußen rappelvoll“, freute sich Oberst Heinrich Thier. Die Band „Mirage“ habe erneut den Publikumsgeschmack getroffen und sich bis zum frühen Morgen über eine volle Tanzfläche gefreut, nachdem bereits die Musikkapelle Rückholz um kurz nach 21 Uhr, und damit so früh wie noch nie am Samstag, für einen Stimmungshöhepunkt gesorgt hatte.

Das gemeinsame Spielen und Marschieren der 33 Musiker aus dem Allgäu mit dem Drüpp­lingser Spielmannszug war auch ein Highlight zum Abschluss des Festzuges am Sonntagnachmittag. Auch die weiteren Spielmannszüge, die Jugend und die Traditions-Formation aus dem Dorf sowie aus Sümmern und vom TV Sundwig, und vor allem auch die Iserlohner Stadtmusikanten begeisterten Zuschauer und Zugteilnehmer.

Neben der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft, dem IBSV und seinem Zug Wermingsen, die alle mit Königspaaren samt Hofstaat, zudem dem neuen Balkenkater-Königspaar und vielen Grünröcken mitmarschierten, zogen besonders die Mottogruppen die Blicke auf sich: die „Schützenhühner“, die mit Popcorn-Hals- und Kopfschmuck für „ganz großes Kino“ sorgten, die „Schützenluder“, die erstmals mit einem Wagen und zwar einem „DSGVO konform“ fast komplett schwarz verhüllten auf die „Datenschmutzgrunzverordnung“ aufmerksam machten, oder auch die „Poltergeister“, die als „Schmuckes Beiwerk“ die neue 4. Damenkompanie verstärkten. Da die Themen ein Geheimnis sind, setzten zum ersten Mal zwei Gruppen auf das gleiche Kostüm und kamen als „Dominosteine“: die „Schnuckibande“ und die „Feiergeier“, getreu ihrem Motto „Feiern bis zum Umfallen“. Und mit 99 großen und kleinen Narren waren die Karnevalisten der Kolpingsfamilie Hennen diesmal sogar auf zwei Wagen dabei.

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