Radarkontrollen

Blitzer in Iserlohn: Wo die Stadt den Verkehr kontrolliert

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Der „Blitzer“ der Stadt Iserlohn ist auch in den kommenden Tagen wieder in den Stadtteilen unterwegs.

Der „Blitzer“ der Stadt Iserlohn ist auch in den kommenden Tagen wieder in den Stadtteilen unterwegs.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Iserlohn.  Der Radarwagen der Stadt ist in den kommenden Tagen wieder in Iserlohn unterwegs, um das Tempo zu kontrollieren. Wo der „Blitzer“ steht.

Der Radarwagen der Stadt Iserlohn ist auch in den kommenden Tagen im Stadtgebiet unterwegs. Die „Blitzer“-Termine in der Übersicht:

  • Donnerstag, 22. September: Letmathe
  • Freitag, 23. September: Iserlohn-Innenstadt, Kesbern, Lössel
  • Montag, 26. September: Hennen, Kalthof, Rheinen
  • Dienstag, 27. September: Sümmern, Griesenbrauck
  • Mittwoch, 28. September: Iserlohner Heide, Hombruch, Nußberg
  • Donnerstag, 29. September: Iserlohn-Innenstadt
  • Freitag, 30. September: Dröschede, Oestrich, Gerlingsen

Die Straßenverkehrsabteilung teilt mit, wann in welchen Stadtteilen und Bereichen Autofahrer mit Geschwindigkeitskontrollen rechnen müssen. Ziel ist es, über eine regelmäßige Ankündigung die Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung in der Öffentlichkeit zu verbessern und gleichzeitig zu erreichen, dass es immer weniger Geschwindigkeitsüberschreitungen gibt.

Im Juli wurden 1003 Autofahrer geblitzt

Die Ergebnisse der Radarkontrollen werden jeweils einmal pro Monat veröffentlicht. Im Juli war der städtische Radarwagen an 21 Tagen im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeiter der Straßenverkehrsabteilung an 64 Messpunkten geblitzt und 14.300 Fahr­zeuge gemessen. Insgesamt 1003 Verkehrsteilnehmer, das sind 7,01 Prozent, haben die zulässi­ge Höchstgeschwindigkeit überschritten.

+++ Mehr zum Thema: Welche Blitzer in Iserlohn ihren Schrecken verloren haben +++

75 Verkehrsteilnehmer waren mindestens 16 km/h zu schnell, sodass Bußgeldverfahren eingeleitet wurden. Der schnellste gemessene Verkehrsteilnehmer befuhr die Altenaer Straße in Fahrtrichtung Altena mit einer Geschwindigkeit von 94 km/h anstatt der dort erlaubten 50 km/h. Ihn erwarten ein Bußgeld von 348,50 Euro, der Eintrag von zwei Punkten in Flensburg und ein Fahrverbot von zwei Monaten.

Ein Fall wurde zur weiteren Bearbeitung an den Märkischen Kreis abgegeben. Hier wurde der Fahrer bei der Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Mobiltelefon in der Hand fotografiert. Dafür erhält der Betroffene einen Bußgeldbescheid über 123,50 Euro und einen Punkt. Aufgeschlagen wird dazu noch ein anteiliges Verwarngeld für den Geschwindigkeitsverstoß.

Kontrollen an Gefahrenstellen und Unfallschwerpunkten

Die Radarkontrollen finden schwerpunktmäßig statt. Das heißt, dass es mindestens drei von fünf Kontrollen am Tag in dem angekündigten Bezirk geben wird, aber trotzdem auch weiterhin im gesamten Stadtgebiet kontrolliert werden kann.

Die Stellen, an denen die Stadt Iserlohn jeweils misst, wurden in Absprache mit der Polizei festgelegt. Dabei handelt es sich überwiegend um Gefahrenstellen und Unfallschwerpunkte sowie um Tempo 30-Zonen und Messstellen im Bereich von Schulen und Kindergärten.

Ansprechpartnerin bei der Straßenverkehrsabteilung im Iserlohner Rathaus ist Alexandra Elei unter Tel. 02371/217-1714 oder per E-Mail unter alexandra.elei@iserlohn.de.

Die Polizei führt unangekündigt eigene Radarkontrollen auch in Iserlohn durch.

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