IBSV

Bunter Zug begeistert tausende Zuschauer

Der Hofstaat 2018/19 bekannte „wir ham’ noch lange nicht genug“ und bereicherte mit Jeep, Einhorn „Pilsina“ und dem großen noch Namenlosen den Zug.

Der Hofstaat 2018/19 bekannte „wir ham’ noch lange nicht genug“ und bereicherte mit Jeep, Einhorn „Pilsina“ und dem großen noch Namenlosen den Zug.

Foto: Michael May / IKZ

Iserlohn.  Schützen, (Sport-)Vereine und Musiker sorgen für ein großes Spektakel am frühen Sonntagnachmittag.

Super-Stimmung und Menschen entlang der gesamten Strecke und das meistens in Massen – der große Sonntags-Festzug des IBSV wird sicher lange in Erinnerung bleiben von diesem Fest-Wochenende.

IBSV-Festumzug am Sonntag

Wie auch die 50. Musikparade, die erstmals und – das steht schon fest – künftig immer am Samstagnachmittag stattfinden wird, wodurch der Sonntagszug ab jetzt immer um 14 Uhr starten kann und soll. Im Anschluss an die Parade gab es am Samstag dann auch die Proklamation vor so viel Publikum wie noch nie. Und kurz darauf wurde es sogar noch voller im Zelt – durch den leider einsetzenden Regen. Der konnte aber der sehr guten Stimmung keinen Abbruch tun. Das übernahmen zu weit vorgerückter Stunden laut IBSV-Oberst Wolfgang Barabo dann aber einige betrunkene Chaoten, die sich in der Spielpause der Band „Smile“ auf der Bühne an den Instrumenten zu schaffen machten. Als ein Musiker dazu kam, wurde er attackiert, woraufhin die Band ihr letztes Set gar nicht mehr spielte.

Das Bier, dem einige wenige Fußgruppen gestern Nachmittag leider ein wenig zu öffentlich frönten, war dann auch der – allerdings einzige – Makel diesen bunten, abwechslungsreichen Zuges, der zur Freude des erstmals verantwortlichen Festzug-Organisators Sören Hartmann ohne Probleme und mit kaum größeren Lücken über die Bühne gegangen sei.

Ob die Roosters, die zum Eishockey- und Vereinsjubiläum mit sechs Spielern (René Behrens, Tim Fleischer, Tobias Schmitz, Julian Lautenschlager, Neal Samanski und Erik Buschmann) und dem eigens auch für Fangesänge engagierten Spielmannszug vom TV Sundwig nach langer Zeit erstmals wieder im Zug waren; der TuS Iserlohn mit den „Titans“, den Cheerleadern, mit Hockey, Turnen und Basketball (samt Einheizer vom Fanclub); VfK, ISSV, TC Iserlohn, ERGI Rollhockey, Schlagerclub Dröschede, IH Samurais, die Abiturienten vom Stenner und vom MGI, „Tanzwelt Schauburg“ und Tanzschule Mangelsdorff; erstmals der „Ex-Königinnen-Wagen“, der Kunstverein Iserlohn sowie die „University of Applied Sciences Europa“ mit 50 Studierenden, Ehemaligen und Dozenten; das „Schmückende Beiwerk“ mit seinem „Heimatcrowd“-Projekt und natürlich die Schützen vom IBSV und von vielen befreundeten Vereinen aus Iserlohn und Umgebung, allen voran die Sümmeraner und die Drüpplingser mit den stärksten Abordnungen, und vor allem natürlich die Kapellen und Spielmannszüge – sie alle bescherten den Zuschauern am Straßenrand ein einstündiges Spektakel der besonderen Art.

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