Energieversorgung

CDU Iserlohn/Hemer: Neue Pläne bei der Energieversorgung

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Die CDU-Fraktionen in Iserlohn und Hemer möchten, dass die Energieversorgung in den Kommunen für die Zukunft ausgerichtet wird.

Die CDU-Fraktionen in Iserlohn und Hemer möchten, dass die Energieversorgung in den Kommunen für die Zukunft ausgerichtet wird.

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Iserlohn.  Die CDU in Iserlohn und Hemer möchte, dass die Energieversorgung für die Zukunft ausgerichtet wird. So soll das möglich gemacht werden.

Für eine auf die Zukunft ausgerichtete Energieversorgung in den Städten Iserlohn und Hemer beantragen die CDU-Fraktionen beider Kommunen eine „interkommunale Wärmeplanung“ unter Einbeziehung der Stadtwerke. Ein jeweiliger Antrag der Fraktionen geht an die städtischen Entscheidungsgremien in Iserlohn und Hemer. Beide Fraktionen betonen dabei die Bedeutung einer interkommunalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der nachhaltigen und an den Herausforderungen der Zukunft ausgerichteten Energieversorgung.

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Konkret beantragen beide Fraktionen die Einrichtung eines Koordinierungskreises der Städte Hemer und Iserlohn. Gemeinsam mit den Infrastrukturbetreibern und den Stadtwerken soll diese Projektgruppe unter anderem Ausschreibungen zur kommunalen Wärmeplanung vorbereiten und die gemeinsame Datenerhebung synchronisieren.

CDU möchte Lösungen in Iserlohn und Hemer bei der Energieversorgung

Eine nachhaltige Energieversorgung endet nicht an Stadtgrenzen, die CDU möchte an Lösungen arbeiten, von denen beide Kommunen profitieren können. Kommunale Wärmeplanung ist Grundstein für eine nachhaltige Stadtentwicklung und soll verlässliche Perspektiven und letztlich auch Investitionssicherheit bieten. Der Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung führt über eine Vielzahl von Investitions- und Planungs-Entscheidungen. Das betrifft individuelle Heizungsmodernisierungen genauso wie die Nutzung von dezentralen oder zentralen Wärmequellen, die Vernetzung im Quartier und den Bau und Rückbau von Leitungstrassen.

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Die Netzgebiete der städtischen Energie- und Wärmeinfrastruktur der Städte Iserlohn und Hemer, welche durch die jeweiligen Stadtwerke betrieben werden, grenzen unmittelbar aneinander. Die Stadtwerke Iserlohn betreiben aktuell ein Fernwärmenetz und mehrere Nahwärmenetze mit einer Länge von ca. 75 km, darunter auch eine Nahwärmeinsel in Hemer. Die Weiterentwicklung der Fernwärmeinfrastruktur und damit auch die gemeinsame Nutzung von Wärmesenken und Erzeugungskapazitäten könnte für beide Städte erhebliches Potential bei der Entwicklung und Umsetzung der kommunalen Wärmewende bieten. Eine Koordination der für die Wärmewende erforderlichen strategischen Überlegungen bietet sich daher an.

Mit der Novellierung der Kommunalrichtlinie am 1. November wurde die Kommunale Wärmeplanung nun explizit als Fördergegenstand eingeführt. Zur Förderung gehören beispielsweise eine Bestandsanalyse sowie die Energie- und Treibhausgasbilanz, eine Potenzialanalyse zur Ermittlung von Energieeinsparpotenzialen und lokalen EE-Potenzialen sowie die Entwicklung einer Strategie und eines Maßnahmenkatalogs.

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