Stadtleben

Chefposten im Stadtmarketing Ende Februar

Stadtfeste wie der Weihnachtsmarkt  gehören zu den Aufgaben des  Stadtmarketings.

Foto: Tim Gelewski

Stadtfeste wie der Weihnachtsmarkt gehören zu den Aufgaben des Stadtmarketings. Foto: Tim Gelewski

Iserlohn.   Die Favoriten der Bewerber um den Stadtmarketing-Posten stellen sich Mitte Februar vor.

Wer steuert künftig das Stadtmarketing? Ziel ist, bis Ende Februar das Geheimnis im Rathaus zu lüften, signalisiert die Stadtverwaltung auf Nachfrage.

Nach der Stellenausschreibung im Herbst waren bis Ende November rund 50 Bewerbungen aus ganz Deutschland bei der Stadt eingegangen. Darunter waren auch Bewerber aus der Region. Nach einer Vorauswahl im Rathaus wurden in Abstimmung mit den politischen Fraktionen geeignete Kandidaten für Vorstellungsgespräche bestimmt. Die Vorstellungsrunden sollen nach nformationen unserer Zeitung am 14. und 15. Februar laufen.

Die Spannung ist groß, für welchen Kandidaten oder welche Kandidatin sich die Stadt entscheidet. Denn die leitende Funktion beim Stadtmarketing ist seit Herbst 2016 nicht mehr besetzt. Damals hatte sich Martin Bußkamp nach einem kurzen Intermezzo wieder verabschiedet. Kommissarisch leitet seither Beate Evers das Stadtmarketing – mit gutem Echo bei Händlern und Veranstaltern.

Ein Zukunftskonzeptfür Stadtmarketing fehlt

Was Iserlohn fehlt, ist indes ein klares Konzept für Stadtmarketing: Wie soll sich die Stadt entwickeln? Was sind die Alleinstellungsmerkmale? Was ist die Botschaft für Besucher und Investoren nach außen? Wie soll die Identität der Iserlohner mit ihrer Stadt gestärkt werden, ob Unternehmen, Behörden, Vereine oder ganz privat? Tourismus, Freizeit, Infrastruktur, Einzelhandel, Bildung, Museen, Theater, Sport, Wohnungsmarkt, Arbeitsplätze, Hotels, Gastronomie, Veranstaltungen – all diese Themen spielen ins Stadtmarketing. Derweil gab es just auf dem Terrain von Einzelhandel und Veranstaltungen Auflösungserscheinungen: Das City-Management verabschiedete sich Ende November auf eigenen Beschluss von der Bildfläche. Nur 23 Vollmitglieder waren damals im Verein noch verblieben.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik