Feuerwehr

Dachstuhlbrand an der Mendener Straße

An der Mendener Straße brennt im verkehrsberuhigten Bereich der Dachstuhl eines Hauses. Auch das Nachbarhaus ist betroffen.

An der Mendener Straße brennt im verkehrsberuhigten Bereich der Dachstuhl eines Hauses. Auch das Nachbarhaus ist betroffen.

Foto: Michael May / IKZ

Iserlohn.  Am Morgen hat an der Mendener Straße ein Haus gebrannt. Es ist unbewohnbar. Das Nachbarhaus wurde leicht beschädigt. Ein Mann ist verletzt.

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Das Feuer war offenbar zunächst in einer Wohnung ausgebrochen und ist dann auf den Dachstuhl übergesprungen. Die Iserlohner Feuerwehr, um 5.19 Uhr von den Inhabern eines benachbarten Geschäftes und weiteren Anrufern informiert, bekämpfte den Brand in den Häusern Mendener Straße 4 und 6, indem zwei Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren in das Gebäude vordrangen. Die betroffenen Gebäude befinden sich im verkehrsberuhigten Bereich der Mendener Straße, gegenüber der Einfahrt zur Stahlschmiede. Nach Angaben der Feuerwehr griffen die Flammen aus einer Wohnung im Obergeschoss des Hauses Nr. 6 (im Erdgeschoss befindet sich ein Geschäft für E-Zigaretten) auf den Dachstuhl über, der beim Eintreffen der Feuerwehr in Flammen stand. Das Übergreifen auf das benachbarte Haus Nr. 4 (mit einem Modegeschäft im Erdgeschoss) konnte die Feuerwehr verhindern. Dort entstanden nur leichte Schäden am Dachübergang der beiden Häuser. Inzwischen ist das Feuer unter Kontrolle, der Einsatz jedoch noch nicht beendet. Eine Brandwache ist vor Ort, letzte Glutnester werden abgelöscht und das Dach von losen Pfannen befreit.

Bewohner konnten die Häuser rechtzeitig verlassen

Nach Angaben von Feuerwehr-Sprecher Detlef Rutsch handelt es sich um ein "Feuer 3", fast die höchste Alarmstufe der Wehr. Mit drei Drehleitern, eine davon aus Hemer, war die Wehr vor Ort. Die insgesamt 24 Hausbewohner der beiden Häuser gelangten ohne die Hilfe der Feuerwehr rechtzeitig ins Freie, ein Mann wurde von der Feuerwehr wegen einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der Bereich ist nach wie vor abgesperrt, weil Teile des Hauses auf die Straße herabfallen könnten. Ein Baustatiker und Mitarbeiter des Bauordnungamtes sollen klären, ob das Haus standsicher ist.

Durch den Brand kam es zu Geruchsbelästigungen in der Innenstadt. Eine Warnung der Bevölkerung hatte die Feuerwehr jedoch nicht ausgesprochen. Um die Drehleitern in Stellung zu bringen, mussten die Einsatzkräfte vor Ort zwei Bäume fällen. Bis auf die Löschgruppen aus dem Iserlohner Norden waren sämtliche Freiwilligen Feuerwehren in Stadtgebiet an den Arbeiten beteiligt, außerdem die Drehleiter samt Besatzung aus Hemer. Die Feuerwache an der Dortmunder Straße wurde während des Einsatzes von der Löschgruppe Letmathe besetzt. Insgesamt waren 65 Feuerwehrleute vor Ort. Die Brandursache ist noch unklar und wird von der Polizei ermittelt.

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