Schule

„Das Gebäude und die Grundschule müssen erhalten bleiben“

Beim Ortstermin am Samstag mit Vertretern der SPD setzten sich Eltern und Schulpflegschaft vehement für den Erhalt der Grundschule am Nußberg ein.

Beim Ortstermin am Samstag mit Vertretern der SPD setzten sich Eltern und Schulpflegschaft vehement für den Erhalt der Grundschule am Nußberg ein.

Foto: Jörg Kleine

Iserlohn.   Eltern am Nußberg haben eine Fülle an Argumenten, die gegen eine Verlagerung der Grundschule nach Gerlingsen sprechen.

Eltern am Nußberg setzen sich mit Vehemenz für den Erhalt der Grundschule ein. „Wir wollen ein klares Statement abgeben: Das Gebäude und die Grundschule müssen in jedem Fall erhalten bleiben“, betonte am Wochenende Patrik Strauß bei einem Ortstermin vor Vertretern der SPD – mit dem Landtagsabgeordneten Michael Scheffler, dem Iserlohner Fraktionschef Dimitri Axourgos und Stadtverbandsvorsitzender Eva Kitz an der Spitze.

Ziel der Eltern ist nicht, die Pläne zur Erweiterung der Gesamtschule am Nußberg zu durchkreuzen. Sie stemmen sich aber dagegen, die Grundschule komplett nach Gerlingsen zu verlagern, wie es die Stadt bislang geplant hat. Im Diskurs mit den Sozialdemokraten listete die Schulpflegschaft mit ihrer Vorsitzenden Claudia Ketels-Strauß und Stellvertreter Mirko Manzke eine lange Reihe an Argumenten für den Erhalt der Grundschule auf. Einige Eckpunkte:
Viele junge Familien ziehen ins Wohngebiet am Nußberg. Die Schule bietet pädagogisch besonders wertvolle Klassenräume. An der Schule in Gerlingsen gibt es aus Sicht der Eltern eine lange und kostenträchtige Mängelliste – von Toiletten über Fenster bis hin zum Brandschutz.

Die Tendenz bei der SPD spricht für einen Erhalt der Grundschule.

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