Fotopreis

Der Höhepunkt der fotografischen Laufbahn

Den IPC-Leadership Award  erhielt jetzt der Iserlohner Fotograf Andy Hens

Den IPC-Leadership Award erhielt jetzt der Iserlohner Fotograf Andy Hens

Foto: IKZ

Iserlohn/New York.   Der Iserlohner Fotograf Andy Hens wurde in New York mit dem IPC-Leadership-Award ausgezeichnet: Das ist auf internationalem Parkett der absolute Ritterschlag in seiner Zunft.

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Mit ganz vielen Eindrücken kehrte jetzt Andy Hens aus New York zurück. Der 47-jährige Iserlohner erlebte dort die Krönung seiner bisherigen Fotografenlaufbahn. Der Fotograf, der bereits mit dem Master der Europäischen Fotografengilde (Master Qualified European Photographers, MQEP) ausgezeichnet wurde, erhielt jetzt im Gebäude der Vereinten Nationen in New York den absoluten Ritterschlag in seiner Zunft: Er nahm den IPC-Leadership-Award in Empfang – die Auszeichnung des International Photographic Counsil (IPC).

Zu der Auszeichnung im Beisein von rund 300 Kollegen aus der Branche nahm er seine beiden Kinder mit: Die Stenner-Gymnasiasten Paul (14) und Maya (11) hatten sogar extra schulfrei bekommen. „Sie erhielten von dem Haus- und Hoffotografen des amerikanischen Präsidenten eine Einladung: Wenn sie mal nach Washington kommen, werde er ihnen eine persönliche Führung durchs Weiße Haus geben“, erzählt Andy Hens von einem weiteren Höhepunkt.

Besondere Sicherheitschecks beim New-York-Besuch

Die Iserlohner erlebten New York im Ausnahmezustand, weil Präsident Barack Obama das 9/11-Memorial-Museum eröffnete und die Sicherheitsvorkehrungen extrem hoch waren. Seine Kinder mussten sich beim Besuch des Empire-State-Buildings besonderen Sicherheitschecks unterziehen.

Hens berichtet auch von freundlichen New Yorkern, die ihnen in der größten Hektik den Weg zeigten. Und von Feuerwehrmännern, die in ihrer Feuerwache einen Erinnerungsschrein für ihre beim Terroranschlag vom 11. September 2001 umgekommenen Kollegen hatten. Die Hintergründe habe er seinen Kindern behutsam erklärt.

Bei der Preisverleihung habe er etliche Kollegen wiedergetroffen, die er von der Photokina und anderen internationalen Messen kannte. Kaum aus Amerika wieder zurück, bricht der Fotograf wieder auf, um sich auf internationalem Parkett auch weiter für die Fotografie zu engagieren: Für die Europäische Fotografenvereinigung fliegt er heute nach Riga, um vor internationalem Fachpublikum über Computer-Generated Imagery (CGI) zu referieren; das ist der englische Fachausdruck für mittels 3-D-Computergrafik (Bildsynthese) erzeugte Bilder.

Seine Karriere begann Andy Hens als Fotograf des Märkischen Kreises, bis er seinen Meister machte. Seit 20 Jahren gibt er angehenden Fotografen das Handwerk im überbetrieblichen Unterricht an der Handwerkskammer Dortmund weiter. Er leitet die Meisterschule der Berufsfotografen, ist Lehrlingswart der Berufsfotografen in Westfalen, stellvertretender Bundesinnungsmeister der Berufsfotografen und Sprecher des europäischen Fotografenverbandes FEP.

2016 zeigt Städtische Galerie Fotos von Andy Hens

Der Fotografenmeister gehört seit 1999 dem Internationalen Fotografenverband an, zu dem ihn der „Centralverband deutscher Berufsfotografen“ entsandte. Er ist zudem Mitglied der Auswahljury für die „Qualified European Photographers“, die in den verschiedenen Bereichen Porträt, Reportage, Hochzeits- oder Architekturfotografie die Bilder von Berufskollegen bewerten. In seiner Wohnung am Tyrol hängt deren Auszeichnung, die er im Jahr 2009 in der Sparte Kunstfotografie erhielt: der Master Qualified European Photographers“.

Und wann können die Iserlohner Arbeiten des preisgekrönten Fotografen mal vor Ort sehen? Im Jahr 2016 zeige die Städtische Galerie eine Ausstellung seiner Fotos.

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