VHS

Die globale Jagd nach Ackerland

Iserlohn.   Kooperation von VHS und Weltladen

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Um die eigene Bevölkerung in der Zukunft ernähren zu können oder auf dem Weltmarkt Handel mit Agrarerzeugnissen zu betreiben, kaufen oder pachten reiche Nationen große Landflächen in Ländern des ärmeren Südens. Gleichzeitig investieren Pensionskassen und Investmentfonds in den Aufbau riesiger, industrieller Monokulturen, um ihr Geld gewinnbringend anzulegen. Dabei verlieren Menschen weltweit ihr Land. Teilweise werden sie brutal vertrieben, ihre Häuser und Felder zerstört. Sie verlieren ihre gesamte Existenzgrundlage. Was wie ein Alptraum aus fernen Welten klingt hat viel mit uns in Deutschland und Europa zu tun.

Wie und wodurch das geschieht, darüber wird Roman Herre referieren, der auf Einladung des Weltladens Iserlohn und der Volkshochschule in einer Kooperationsveranstaltung nach Iserlohn kommt. Er ist Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland und dort für die Themenschwerpunkte Landwirtschaft, Landkonflikte, Agrarhandel zuständig. Unter anderem berichtet er, am Mittwoch, 14. März, in der VHS aus Sambia und Kambodscha und gibt einen Einblick in die oft zähen Bemühungen, die darin verwickelten deutschen und europäischen Stellen zur Einhaltung der Menschenrechte zu bewegen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Anmeldungen nimmt die VHS unter 02371/ 217-1943 entgegen, die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Der Weltladen wird mit Informationen und Produkten vertreten sein.

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