Stadtleben

Die „Sommernächte“ ziehen um

Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens im Gespräch mit dem ehemaligen IBSV-Oberst Hans-Dieter Petereit beim „Dankeschön-Abend“ für die Förderer und Sponsoren der „Iserlohner Sommernächte

Foto: Michael May

Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens im Gespräch mit dem ehemaligen IBSV-Oberst Hans-Dieter Petereit beim „Dankeschön-Abend“ für die Förderer und Sponsoren der „Iserlohner Sommernächte Foto: Michael May

Iserlohn.   Die „Sommernächte 2018“ finden auf dem Fritz-Kühn-Platz statt.

„Die ,Iserlohner Sommernächte’ ziehen um und finden im kommenden Jahr nicht auf dem Marktplatz sondern auf dem Fritz-Kühn-Platz statt!“ Es war die Überraschung des Abends bei der „Abschluss-Party“ der Iserlohner Sommernächte, als Sven Wiedemeyer am Dienstag die nicht ganz unspektakuläre Neuigkeit verkündete. Um die 90 Förderer und Sponsoren der „Sommernächte“ genossen zu diesem Zeitpunkt das gemütliche Ambiente in der gleichnamigen Tapas-Bar, in die das „Live Project“ und die Wirtschaftsinitiative Iserlohn (WIS) gemeinsam eingeladen hatten.

Darunter auch Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, der gestehen musste, mit der Entscheidung für den neuen Standort eine innere Kehrtwende vollzogen zu haben. Denn noch vor drei Jahren im Vorfeld der Jubiläums-„Sommernächte“, als Veranstalter Sven Wiedemeyer nach mehr Platz vor allem für „Genuss pur“ verlangte und neben dem unteren Schillerplatz auch den Fritz-Kühn-Platz ins Spiel brachte, argumentierte der Bürgermeister, die „Sommernächte“ seien ein „Innenstadtfest“ und gehörten deshalb auch in die City.

Die im nächsten Jahr beginnende Kernsanierung der Sparkasse am Schillerplatz bringt nun ganz neue Voraussetzungen ins Spiel. Denn dadurch wird es dem Wochenmarkt zeitweise zu eng, Händler müssen auf den Marktplatz umziehen – wo dann die „Sommernächte“-Gartenlandschaft im Wege stehen würde. „Es soll ein Experiment werden“, sagte Dr. Ahrens, und das biete auch die Gelegenheit, die „innerstädtische Attraktion“ Fritz-Kühn-Platz zu beleben.

Wie Sven Wiedemeyer im Gespräch mit der Heimatzeitung erklärte, sei geplant, auf jeden Fall die in diesem Jahr erfolgreichen Veranstaltungen „Iserlohn goes 50s“, den Beat-Garden, die Folk-Nacht und natürlich „Genuss pur“ auch 2018 ins Rennen um die Gunst der Besucher aus nah und fern zu schicken.

Die „Sommernächte“sind erwachsen geworden

„Die Sommernächte sind nach über zehn Jahren erwachsen geworden, sie sind sowohl in der Bevölkerung als auch in der Wirtschaft angekommen und nicht mehr weg zu denken“, sagte der Organisator und Motor der ersten Stunde der Veranstaltung. Zum neuen Standort sagte er nur so viel: mehr Platz für Sitzgelegenheiten und ein überarbeitetes Konzept für „Genuss pur“. „Ich hoffe, dass es eine tolle Sache wird“, blickt Wiedemeyer optimistisch in die Zukunft. Auch weil sein Unternehmen „Live Project“ gerade das 25-jährige Bestehen feiert.

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