Drüpplingsen

Doppelter Grund zum Anstoßen

Der Vorsitzende Rainer Lewe (li.) und Oberst Heinrich Thier (4. v. re.) freuten sich mit den geehrten treuen Mitgliedern, darunter den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern Udo Jodat (3. v. li.) und Jörg Schimmel (re.).

Foto: Lehmann

Der Vorsitzende Rainer Lewe (li.) und Oberst Heinrich Thier (4. v. re.) freuten sich mit den geehrten treuen Mitgliedern, darunter den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern Udo Jodat (3. v. li.) und Jörg Schimmel (re.).

Drüpplingsen.   Der Bürgerschützenverein Drüpplingsen hat keine Verbindlichkeiten mehr aus seinem Hallenbau und die Biersorte gewechselt.

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Das Bier schmeckte den Drüpplingser Schützen bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitagabend besonders gut. Denn nicht nur, dass sie darauf anstoßen konnten, dass der Verein sämtliche Verbindlichkeiten aus dem Bau der Schützenhalle abgelöst hat und damit seit Ende Oktober schuldenfrei ist. Besonders freuten sie sich auch darüber, womit sie anstoßen konnten, nämlich mit Krombacher Pilsener.

Mit dem Wechsel der Biersorte, so erklärte der Vorsitzende Rainer Lewe, sei man „dem Wunsch der meisten Schützen“ nachgekommen, der auch immer wieder in den vergangenen sechs Jahren an den Vorstand herangetragen worden sei. Damals, nach dem Ende der Iserlohner Brauerei und damit zusammenhängender vertraglicher Verpflichtungen, hatte der BSV Drüpp­lingsen von der Warsteiner Brauerei ein Angebot bekommen, zu dessen Konditionen vor allem finanzieller Art der Verein nicht Nein sagen konnte.

Den Wechsel hat erst keiner bemerkt

Die Zusammenarbeit und die Betreuung sei auch immer sehr gut gewesen: „Ich kann im Großen und Ganzen nichts auf die Warsteiner kommen lassen. Die Rückvergütung wurde immer pünktlich gezahlt, und wir wurden immer gut betreut“, betonte Lewe und verwies zudem auf Aktionen wie den Fotobox-Bauwagen oder den Werbefilm, der beim letzten Schützenfest entstand. Doch die Klagen über die Biersorte hätten nicht abreißen wollen. Wobei Lewe im Nachhinein festgestellt hat, dass es nicht am Geschmack gelegen haben kann. Denn der vom Vorstand nach vielen Gesprächen vereinbarte Wechsel auf Krombacher wurde bereits beim Weihnachtspreisschießen im Dezember vollzogen, aber nicht offiziell verkündet. „Genau an dem Tag kam die Lieferung und ich habe ganz offen die Fässer in den Kühlcontainer transportiert und die Kästen quer durch die Halle getragen, und nicht einer hat mich darauf angesprochen und gemerkt, dass das schon Krombacher ist, was er da gerade trinkt.“

Nicht ganz so gut wie das neue Bier schmeckte den Schützen, dass damit zugleich auch der Getränkelieferant gewechselt werden musste. Denn das führt dazu, dass in Absprache mit dem Festwirt der Preis für das 0,2-Liter-Glas beim nächsten Schützenfest vom 8. bis 11. Juni um 10 Cent auf 1,50 Euro angehoben werden muss. „Damit haben wir uns aber eigentlich auch nur den umliegenden Vereinen angepasst, daran kamen wir nicht vorbei“, warb Lewe um Verständnis.

Zweite „Vorstandsgarnitur“ einstimmig wiedergewählt

Gewählt wurde am Freitagabend auch noch: Der 2. Vorsitzende Udo Jodat, der 2. Geschäftsführer Jörg Schimmel und der 2. Kassierer Kai Brinkschulte wurden allesamt einstimmig für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Oberst Heinrich Thier freute sich zudem, zwei der drei wiedergewählten Vorstandsmitglieder, nämlich Udo Jodat und Jörg Schimmel, sowie weitere sieben der insgesamt 574 Mitglieder für ihre 25-jährige Treue zum größten uniformierten Verein in der Umgebung auszeichnen zu können: Alexander Angelkorte, Andreas Angelkorte, Christian Balkenhoff, Christian Braun und Holger Wittmann sowie aus dem Spielmannszug Jessica Balkenhoff und Dana Neuhaus. Thomas Klosinski, der ebenfalls seit einem Vierteljahrhundert im Verein ist, war verhindert und erhält die Ehrung später.

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