Stadtleben

„Dornröschen“ und ein Sommertag der Künste

Zwischen Kunst und alten Bäumen konnten die Besucher im Garten der Villa Wessel das Ambiente genießen.

Foto: Michael May

Zwischen Kunst und alten Bäumen konnten die Besucher im Garten der Villa Wessel das Ambiente genießen. Foto: Michael May

Iserlohn.   Benefizveranstaltung des Iserlohner Zonta-Clubs bringt Leben in den Garten der Villa Wessel

Man habe „Dornröschen wachküssen“ wollen, erklärt Dr. Uta Kranz in Anlehnung an einen Artikel in dieser Zeitung immer wieder; mit „Dornröschen“ ist der Garten der Villa Wessel gemeint, der bislang nur recht selten für öffentliche Veranstaltungen genutzt wird. Und man darf sagen: Dornröschen ist jetzt wach, wenn es auch noch ein paar Besucher mehr hätten sein können.

Erlös geht an Schulen in Iserlohn und Hemer

Am Samstag hatten die Frauen des Zonta-Clubs Iserlohn um Präsidentin Dr. Uta Kranz zu einer Benefizveranstaltung unter dem Motto „Kunstreise“ in Villa und Garten geladen – und zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt und brachten somit Leben auf die Anlage, gediegen und stilvoll versteht sich, so wie es zur Örtlichkeit passt.

Wie berichtet, geht der Erlös unter anderem an Iserlohner und Hemeraner Schulen, die damit Projekte zur Selbstbehauptung, Selbstverteidigung oder Aufklärung in Sachen Cyber-Mobbing finanzieren.

Los ging es um 14 Uhr. Dr. Uta Kranz begrüßte bei strahlendem Sonnenschein die Gäste. Noch am Morgen hatte es so ausgesehen, als könnte die Veranstaltung ins Wasser fallen. „Das war schon ein Wagnis“, sagte Uta Kranz, die sich auch bei allen Mitwirkenden bedankte. Weiter ging es mit einem kleinen Ständchen des 19-köpfigen Chors der Oberstufe des MGI, der Stücke aus „Beethoven’s Last Night“ präsentierte. Musik gab es auch von „Andy Schade and Friends“, die ungewohnt jazzige Klänge boten.

Zwischen alten Baümen und Skulpturen genießen

Die Gäste konnten unter Pavillons Platz nehmen und das Ambiente zwischen alten Bäumen und Skulpturen genießen. Die Club-Frauen hatten Kuchen, Flammkuchen und mehr vorbereitet. Am Nachmittag führte die ehemalige Kulturamtsleiterin Marieluise Spangenberg durch die aktuelle Ausstellung und gab Hintergrundwissen über ehemalige Villa-Bewohner und das Ehepaar Wessel-Zumloh weiter.

Den Kontakt zum Kunstverein hatte Zonta-Mitglied Katja Oelmann hergestellt, die seit vier Jahren Mieterin des Ateliers im Garten der Villa ist. Hier durften die Gäste später auch selber Hand anlegen und zu den vorgegebenen Themen Sommer, Wasser, Leben auf Leinwänden malen. Die entstandenen Bilder sollen zu einem späteren Zeitpunkt voraussichtlich für einen guten Zweck versteigert werden.

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