Musikszene

Dreesmann König im Henkelmann

Jens Dreesmann begeisterte mit seinen „Voices of Swing“ im ausverkauften Henkelmann.

Jens Dreesmann begeisterte mit seinen „Voices of Swing“ im ausverkauften Henkelmann.

Foto: Annabell Jatzke

Iserlohn.  Der Vollblutmusiker und Entertainer Jens Dreesmann begeistert sein Publikum beim Jubiläumskonzert im Jazzclub Henkelmann.

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In der vergangenen Woche feierte Musiker und Entertainer Jens Dreesmann aus dem Iserlohner Norden sein nunmehr 40-jähriges Bühnenjubiläum und wie begeht man solch ein Ereignis am Besten – selbstverständlich mit einem Auftritt in der Heimatstadt. Am Samstagabend begeisterte Dreesmann mit den „Voices of Swing“ im ausverkauften Jazzclub „Henkelmann“ an der Oberen Mühle. Im Vorjahr trat die Formation dort zum ersten Mal auf und konnte sich schon damals über reißenden Zuspruch freuen, daher überraschte es diesmal nicht, dass die 250 Eintrittskarten sprichwörtlich weg wie warme Semmeln gingen.

Perfekte Mischung verschiedener Stile

Dreesmann, Gründer des Projektes „Voices of Swing“, kam zum Swing der 40er, 50er und 60er Jahre durch seinen Vater. Bei „Voices of Swing“ werden die Stücke dieser Ära mit Jazz-Arrangements ausgewählter Pop-Songs der 70er, 80er Jahre und 90er Jahre sowie von heute kombiniert. So entsteht eine perfekte Mischung, die nicht nur Swing- und Jazzfans mitreißt.

Neben dem Charme von Jens Dreesmann trugen auch die erstklassigen Musiker, die gemeinsam mit ihm auf der Bühne standen, ihren entscheidenden Teil zum grandiosen Erfolg des Konzertes bei. Am Piano zu hören war Stefan Weber, während Mario Levin-Schröder die Saiten des Basses zupfte. Beide sind zusammen mit Dreesmann auch Teil der „Kapelle Lehmann“. Hinzukam der Unnaer Jörg Budde am Saxophon, der ebenso wie der vierte Musiker im Bunde, der Hemeraner Benny Mokross, über jede Menge Erfahrung verfügt.

Das große Ziel, das die „Voices of Swing“ im Vorfeld des Konzertes fest anvisiert hatten, wurde selbstverständlich mit Bravour erfüllt: Das Publikum wurde berührt. Und das nicht nur bei einzelnen Songs, sondern während des ganzen Programms, das aus zwei Teilen bestand. Für ihren erneuten Auftritt vor heimischen Publikum hatte sich die Band einiges vorgenommen und an ihrem Programm gefeilt, es weiterentwickelt und viele neue Songs mit ins Repertoire genommen. Angefangen von Klassikern der Swing-Ära wie Stücken von Frank Sinatra oder Nat King Cole wurden auch Lieder von Roger Cicero, Sting und Phil Collins gespielt.

Mit Nat King Coles Hits „L.O.V.E.“ und „Unforgettable“, Michael Jacksons „Human Nature“, „In the Air tonight“ von Phil Collins oder den Frank Sinatra-Klassikern „Fly me to the moon“ und „New York, New York“ begeisterte die Formation gleichermaßen wie mit den deutschen Stücken „Murphy’s Gesetz“ von Roger Cicero und Rio Reisers „König von Deutschland“. Bei letzterem war das Publikum explizit zum Mitsingen aufgefordert und verwandelte so den Iserlohner Henkelmann in ein wahres Königreich.

Natürlich ließen die Zuschauer „Voices of Swing“ nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Und auf ein baldiges Wiedersehen mit Dreesmann und seinem Swing-Projekt im Henkelmann hoffte am Samstagabend selbstverständlich auch jeder.

Dreamteam mit dem Lüneburger Gospelchor

Erst einmal sollten sich Fans von Jens Dreesmann den 18. November vormerken. Dann tritt der Iserlohner gemeinsam mit seiner Gesangspartnerin Joana Toader als „DreamTeam“ in der Herz Jesu-Kirche in Hennen auf. Mit von der Partie ist dabei der Lüneburger Gospelchor.

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