Handwerk

Edles aus Handwerk und Design

Am  17. und 18. März dreht sich in Barendorf alles um  Nadel und Faden. Angelika und Gerd Schäfer (li.) freuen sich gemeinsam auf die zehnte Auflage des Nadelmarktes.

Foto: Kevin Pinnow

Am 17. und 18. März dreht sich in Barendorf alles um Nadel und Faden. Angelika und Gerd Schäfer (li.) freuen sich gemeinsam auf die zehnte Auflage des Nadelmarktes.

Iserlohn.   Am 17. und 18. März findet in Barendorf bereits zum zehnten Mal der Nadelmarkt statt

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Was 2009 mit einer kleinen Gruppe ausgewählter Handwerker und Designer in der Historischen Fabrikanlage Barendorf begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem Themenmarkt mit besonderer Klasse entwickelt. Am 17. und 18. März ist es wieder so weit, dann findet der Nadelmarkt in Barendorf bereits zum zehnten Mal statt.

Anlass, solch einen Markt rund um die Öhrnadel zu installieren, war die besondere Beziehung Iserlohns zu diesem alten Kulturgegenstand und die Tatsache, dass die Nadel das einfachste und feinste Werkzeug ist, das der Mensch je erfunden hat. „Die Nadelherstellung hat auch hier in Iserlohn eine bedeutende Rolle gespielt“, sagt Museumsleiter Gerd Schäfer.

Handwerker, Designer und Manufakturen

In Anlehnung an das seit 1987 existierende Nadelmuseum, das den Produktionsverlauf der Nadel präsentiert, sollte auch die Anwendung dieses Werkzeugs thematisiert werden. Seither werden Handwerker und Kunsthandwerker sowie Designer und Manufakturen eingeladen, bei denen noch bis heute die Nadel bei ihrer Arbeit zum Einsatz kommt.

„Es ist aber nicht nur ein Ort der Demonstration, sondern auch der Kommunikation“, sagt Schäfer, der sich sehr darüber freut, so viele Aussteller wie noch nie begrüßen zu dürfen. Rund 40 Aussteller werden die Bandbreite ihres handwerklichen wie gestalterischen Könnens unter Beweis stellen. Einige Handwerker lassen sich bei der Arbeit gerne über die Schulter schauen. Präsentiert werden zeitgenössische sowie klassische Stickereien, Mode und Accessoires, außergewöhnliche Taschen, moderne Quilts und Dekorationen aus Stoff, handgefertigte Hüte, Mützen und Tücher aber auch antike Nähtische sowie Zubehör wie Knöpfe, Nadeln und Scheren. Zu den regelmäßigen Ausstellern gesellen sich auch viele neue aus dem ganzen Bundesgebiet und sogar aus den Niederlanden.

Einen ganz besonderen Auftritt erhält in diesem Jahr das Thema Buchbinden. Die Buchbinderei Diller führt die Wertigkeit eines Buches vor Augen, wenn Lage auf Lage die Buchseiten mit Nadel und Faden zusammengeheftet werden. Wer Lust hat, ein eigenes Büchlein zu binden, der kann das unter professioneller Begleitung gleich in einem kleinen Workshop tun.

Der Nadelmarkt ist am Samstag, 17., und Sonntag, 18. März, jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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