Polizei/Feuerwehr

Eine arbeitsreiche Silvesternacht

An der Elsterstraße gab es um 1.45 Uhr den größten Einsatz in der Silvesternacht.

Foto: Feuerwehr Iserlohn

An der Elsterstraße gab es um 1.45 Uhr den größten Einsatz in der Silvesternacht. Foto: Feuerwehr Iserlohn

Iserlohn.   Für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei gab es zum Jahreswechsel zwar viel zu tun, größere Überraschungen blieben aber aus.

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Für Feuerwehr und Rettungsdienst ist die Silvesternacht wie erwartet verlaufen. Insgesamt hat es 75 Einsätze gegeben, 20 davon entfielen in den Bereich des Brandschutzes.

Am Erbsenbach, an der Arpke-, Nußberg- und Untergrüner Straße sowie im Bereich Lichte Kammer haben Altpapier- beziehungsweise Altkleidercontainer gebrannt. An der Wermingser Straße stand ein Mülleimer in Flammen.

Um 1.45 Uhr kam es dann doch noch zu einem größeren Einsatz. An der Elsterstraße waren auf einer Terrasse eines Einfamilienhauses die Gartenmöbel in Brand geraten. Die Bewohner bemerkten das Feuer und versuchten, die Flammen zu löschen. Die alarmierte Feuerwehr führte mit einem C-Rohr unter Atemschutz Nachlöscharbeiten durch, entfernte eine Deckenverkleidung und kontrollierte den Dachbereich mit einer Wärmebildkamera. Durch das beherzte Eingreifen der Bewohner konnte Schlimmeres verhindert werden, da die Scheibe der Terrassentür durch die Hitze bereits geplatzt war. Brandursache und Schadenshöhe werden durch die Polizei ermittelt. Bei diesen Einsätzen wurde die Berufsfeuerwehr durch die Löschgruppen Stadtmitte, Bremke, Iserlohner Heide und Sümmern der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt.

Weitere Einsätze gab es im Bereich der Technischen Hilfe und als so genannte „First Responder“. In diesen Fällen übernehmen die Kollegen des Brandschutzes die Erstversorgung der Patienten, bis auswärtige Rettungskräfte zur Unterstützung eintreffen. Auf den Rettungsdienst entfielen natürlich die meisten Einsätze. 55 Mal mussten die Retter ausrücken. Einsatzgründe waren – neben den „normalen“ internistischen und chirurgischen Notfällen – Alkoholvergiftungen und Verletzungen durch Schlägereien.

Auch aus Sicht der Polizei ist die Silvesternacht erwartungsgemäß verlaufen. 170 Einsätze gab es im gesamten Kreis, 43 davon mit „Silvesterbezug“, also Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und kleinere Körperverletzungen. „Im Großen und Ganzen recht friedlich“, hieß es auf Nachfrage unserer Zeitung aus der Kreisleitstelle.

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