Kirmes

Eine Familie voller Karusselljunkies

Käthe, Christian, Svenja, Jana und der kleine Albert (v. li.): Familie Finke hat bei unserer großen Verlosung gewonnen und einen tollen Tag auf der Osterkirmes verbracht.

Käthe, Christian, Svenja, Jana und der kleine Albert (v. li.): Familie Finke hat bei unserer großen Verlosung gewonnen und einen tollen Tag auf der Osterkirmes verbracht.

Foto: Michael May

Iserlohn.   Besonderer Tag auf der Kirmes für Jana, Käthe, Albert, Christian und Svenja

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Für Christian Finke war der Kirmes-Besuch mit seiner Frau Svenja und den drei Kindern Jana, Käthe und Albert wie eine Reise in die Vergangenheit. „Seitdem ich klein bin, war ich jedes Jahr mit meiner Familie auf der Osterkirmes.“ Und trotzdem war dieser Besuch etwas ganz Besonderes: Denn die fünf Finkes waren die Gewinner der Kirmes-Verlosung der Heimatzeitung und durften zwei Stunden lang sämtliche Fahrgeschäfte, Vergnügungsstände und Essensbuden testen – kostenlos.

Und offensichtlich hat es genau die richtige Familie getroffen. Denn die Finkes sind absolute Karusselljunkies. „Wir fahren schon oft in Freizeitparks oder gehen auf die Kirmes“, verriet der 33-jährige Vater. Das zeigte sich auch direkt beim Autoscooter, wo der zweijährige Albert auf dem Schoß von Papa mächtig Spaß hatte. Auf der Kindereisenbahn nebenan – also eigentlich ein Karussell für sein Alter – schlief der Kurze dann vor Langeweile fast schon ein.

Die Familie mag anscheinend den Kick. Auf die „Frisbee“ trauten sich dann allerdings doch nur Papa Christian und die älteste Tochter Jana. Für die 14-Jährige war das ein Muss – neben einer Fahrt im „Breakdance“, wo sich ebenfalls nur Papa mit hinein traute, es nach der Fahrt aber bereute.

Riesenrad, Entenangeln oder Automatenspiele

Wenn es etwas gemächlicher zuging, dann war auch Mama Svenja mit der neunjährigen Käthe dabei. Und natürlich Albert. Zum Beispiel auf dem Riesenrad, um den Blick über den gesamten Kirmesplatz schweifen zu lassen. Oder beim Entenangeln. Oder den Automatenspielen. Dort sahnten die Kinder auch ordentlich ab. Für Käthe gab es einen süßen Plüschpanda, für Albert ein Rennauto. Die Größte naschte lieber ein paar Churros. „Die kenne ich aus Spanien“, sagte sie und ließ es sich schmecken.

„Wir versuchen immer, den Kindern so etwas zu ermöglichen“, sagte Svenja, fügte aber hinzu: „Da spart man dann auch gezielt drauf.“ Umso schöner also, dass an diesem Tag nicht ein einziges Mal das Portemonnaie gezückt werden musste.

Zwar nicht kostenlos, aber doch deutlich günstiger ist der Kirmes-Besuch am Mittwoch auch für alle anderen Familien. Denn dann ist Familientag: das heißt 50 Prozent Rabatt auf alle Fahrgeschäfte und 20 Prozent auf alles andere.

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