Medizin

Iserlohn: St. Elisabeth wird Lehrklinik der Ruhr-Universität

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Das St. Elisabeth Hospital in Iserlohn wird Lehrklinik der Ruht-Universität Bochum.

Das St. Elisabeth Hospital in Iserlohn wird Lehrklinik der Ruht-Universität Bochum.

Foto: Michael May / IKZ

Iserlohn.  Das St.-Elisabeth-Hospital in Iserlohn ist nun ein Lehrklinik der Ruhr-Universität Bochum. Davon sollen auch die Patienten profitieren.

Die Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis (KKiMK) sind mit ihren Standorten in Iserlohn und Menden als Lehrklinik der Ruhr-Universität Bochum anerkannt. Die Anerkennungskriterien wurden vollumfänglich erfüllt und die Vertragsunterzeichnung in den Räumen der RUB vollzogen.

„Wir sind das größte und für die medizinische Versorgung relevanteste Krankenhaus im nördlichen Märkischen Kreis und die Tatsache, dass wir zum Akademischen Lehrkrankenhaus ernannt wurden, macht mehr als deutlich, auf welchem Niveau sich die Qualität unserer medizinischen Versorgung befindet“, so Henning Eichhorst, Geschäftsführer der KKiMK. „Wir werden zukünftig eng mit der Ruhr-Universität Bochum zusammenarbeiten, um die Ausbildung von Medizinstudenten auf das nächste Level zu heben und weiter zu intensivieren. Das macht unser Krankenhaus noch attraktiver für angehende Ärzte. Die Ernennung zum Lehrkrankenhaus ist etwas Besonderes für die Region und ein deutliches Zeichen für die Zukunft unserer Kliniken in Iserlohn und Menden.“

Weg zum Lehrkrankenhaus war lang

„Als Lehrkrankenhaus werden wir mehr junge Menschen ausbilden, die später auch bei uns arbeiten können“, sagt Prof. Dr. Marcus Schenck, Mitinitiator des Vorhabens und Chefarzt der Urologie im St. Elisabeth Hospital, „wir sorgen damit ständig für hochqualifizierte Nachwuchskräfte in unseren Häusern.“

Neben dem Klinikum Lüdenscheid ist die KKiMK das einzige Krankenhaus im Märkischen Kreis, dessen Ernennung zum Akademischen Lehrkrankenhaus sich über alle Fachrichtungen erstreckt. Auch zum Lehrkrankenhaus ernannt wurde die Lungenklinik Hemer in ihrer Eigenschaft als Fachklinik für Pneumologie und Thoraxchirurgie.

„Der Weg zum Lehrkrankenhaus war lang, aber doch umsetzbar. Die Standards der Ruhr-Universität sind schließlich hoch und wie die angehenden Ärzte ihr Studium praxisorientiert umsetzen können, hängt natürlich auch zu einem großen Teil von der Qualität der Ausbildung ab“, sagt Dr. Markus Berghoff, Ärztlicher Direktor der KKiMK.

Die Lehrbefugnis gilt für alle Fachbereiche und Standorte der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis, wo die Ausbildungsrichtlinien der Bochumer Universität gewährleistet werden müssen.

Behandlungsqualität in Iserlohn soll steigen

„Mit der Ernennung zum Lehrkrankenhaus werden wir auch eine Erhöhung der Behandlungsqualität, also auch eine Erhöhung der Patientensicherheit erleben“, sagt Prof. Dr. Marcus Schenck, „denn die angehenden Ärzte geben sich viel Mühe, fragen nach und betreuen die Patienten noch intensiver als es jetzt schon bei uns der Fall ist.“

Die bundesweite Ausschreibung für die insgesamt vier Stellen hat bereits begonnen. Zwei Bewerber für die im November beginnende Ausbildung im St. Elisabeth Hospital liegen bereits vor. sf

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