Feuerwehr

Erste Mitglieder für neue Unterstützungseinheit

Feuerwehr-Chef Christian Eichhorn freute sich, im Rahmen der Sitzung des Feuerwehrausschusses mit Melanie Timm, der Leiterin des Floriansdorfes, und Hauptbrandmeister a. D. Udo Berger die ersten beiden Mitglieder der neuen Unterstützungseinheit der Iserlohner Feuerwehr ernennen zu können.

Feuerwehr-Chef Christian Eichhorn freute sich, im Rahmen der Sitzung des Feuerwehrausschusses mit Melanie Timm, der Leiterin des Floriansdorfes, und Hauptbrandmeister a. D. Udo Berger die ersten beiden Mitglieder der neuen Unterstützungseinheit der Iserlohner Feuerwehr ernennen zu können.

Iserlohn.   Melanie Timm, die Leiterin des Floriansdorfes, und Hauptbrandmeister a.D. Udo Berger wurden in der Sitzung des Feuerwehr-Ausschusses feierlich in die neu gegründete Unterstützungseinheit der Iserlohner Feuerwehr aufgenommen.

Melanie Timm, die neue Leiterin des Floriansdorfes, und Udo Berger, 21 Jahre lang Schichtführer in der Einsatzzentrale, sind die ersten beiden Mitglieder der neuen Unterstützungseinheit der Feuerwehr Iserlohn. In der Sitzung des Feuerwehr-Ausschusses überreichte ihnen Feuerwehrchef Christian Eichhorn feierlich ihre Ernennungsurkunden.

Eine Gesetzesänderung von Ende Mai mache es möglich, in eine solche Einheit Menschen aufzunehmen, die mit ihren Fähigkeiten „der Feuerwehr dienlich sind, aber nicht zum Einsatzdienst herangezogen werden“, erklärte Eichhorn. Während bei Melanie Timm, die jetzt dadurch den Rang einer Feuerwehrfrau bekleidet (und damit auch über die passende Uniform für offizielle Anlässe verfügt), ein Wechsel in den Einsatzdienst nach entsprechender Ausbildung theoretisch möglich sei, ist Udo Berger mit Erreichen der Altersgrenze von 60 Jahren (einen Tag vor der Sitzung hatte er Geburtstag) automatisch aus selbigem ausgeschieden, so wie es die Vorschriften eben vorsehen.

Da man sich aber seine langjährige Erfahrung in der Brandschutzerziehung, vor allem aber in der Psychosozialen Unterstützung für Einsatzkräfte, in der Berger eine Kapazität geworden sei, weiterhin sichern wollte, sei er in die neue Einheit aufgenommen worden, machte Eichhorn unter großem Applaus der Ausschussmitglieder und der vielen Feuerwehrleute deutlich. Erst einige Tage zuvor, am 1. Juli, habe der „ganz erfahrene Hauptbrandmeister“ Kollegen auf diese Weise helfen müssen, nämlich denjenigen Mitarbeitern der Iserlohner Feuerwehr, die bei einem überörtlichen Einsatz mit dem Rettungswagen in Hagen verunglückt waren (wir berichteten).

In der Sitzung votierte der Ausschuss auch kurzfristig dafür, außerplanmäßig Mittel in Höhe von 190 000 Euro bereitzustellen, um ein Ersatzfahrzeug beschaffen zu können, da der Rettungswagen sowohl am Fahrgestell als auch am Aufbau einen Totalschaden erlitten habe. Die zügige Bestellung noch vor der weiteren Klärung der Ansprüche gegenüber dem Unfallverursacher ist indes erforderlich, da es beim letzten Unfall mit einem Rettungswagen 2014 in Sümmern neun Monate gedauert hat, bis ein neuer Wagen beschafft werden konnte.

Melanie Timm hat in der Sitzung auch über ihre ersten drei Monate im Floriansdorf berichtet, die „spannend, interessant, aufregend und informativ“ gewesen seien. Zusammen mit ihren ebenfalls neuen Kolleginnen Christa Ramm und Christiane Dreston hätten sie sich nicht nur in das bewährte Angebot (Brandschutzerziehung, Erste Hilfe etc.) eingearbeitet und es für Gruppen durchgeführt, sondern schon viele Ideen für die Fortentwicklung gesammelt. Eine davon sei ab Herbst die Möglichkeit, dass sich in Zusammenarbeit mit der VHS Einzelpersonen für eine Gruppenführung anmelden können. Im Vormittagsbereich seien indes in diesem Jahr nur noch einzelne Termine für Kindergärten und Schulen verfügbar, so groß sei die Nachfrage.

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