Streik

Fahrgäste müssen sich auf Wartezeiten einstellen

Seit 4 Uhr in der Frühe streiken Beschäftigte der Märkischen Verkehrsgesellschaft. Deshalb bleiben die Busse in Iserlohn, Lüdenscheid und Plettenberg in ihren Depots.

Seit 4 Uhr in der Frühe streiken Beschäftigte der Märkischen Verkehrsgesellschaft. Deshalb bleiben die Busse in Iserlohn, Lüdenscheid und Plettenberg in ihren Depots.

Foto: Cornelia Merkel

Iserlohn/Hemer.  Die Busse der Märkischen Verkehrsgesellschaft bleiben am heutigen Donnerstag in den Garagen, weil gestreikt wird.

Weil die Gewerkschaft Verdi zum Warnstreik aufgerufen hat, bleiben die Busse der Märkischen Verkehrsgesellschaft am heutigen Donnerstag an allen drei Standorten Iserlohn, Lüdenscheid und Plettenberg seit Schichtbeginn um 4 Uhr in den Depots. Vor den Toren zeigten Streikende unter Corona-Bedingungen Präsenz. MVG-Fahrgäste müssen sich im gesamten Kreisgebiet wegen des ganztägigen Warnstreiks auf längere Wartezeiten und erhebliche Einschränkungen einstellen.

Am Morgen war noch nicht zu erfahren, wie viele MVG-Mitarbeiter sowie Mitarbeiter der Unternehmen, die im Auftrag der MV unterwegs sind, am Streik teilnehmen werden.

Wie die MVG mitteilte, kann durch den Warnstreik auch die telefonische Erreichbarkeit und die Kundencenter in Iserlohn und Lüdenscheid eingeschränkt sein, bedingt durch den Streik Die Gewerkschafter streiken für bessere Einkommensbedingungen im Öffentlichen Dienst. Bei der MVG sind von 470 Beschäftigten im Fahrdienst, den Werkstätten und der Verwaltung an allen Standorten knapp 40 Prozent gewerkschaftlich organisiert. In Iserlohn arbeiten insgesamt 145 Beschäftigte.

Auf der Homepage der MVG ist die Liste der Fahrten, die trotzdem stattfinden, aufgelistet.

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