Verkehr

Flickwerk an der Mendener Straße

Die Fahrbahhn der Mendener Straße ist in dieser Woche geflickt worden.

Foto: Cornelia Merkel

Die Fahrbahhn der Mendener Straße ist in dieser Woche geflickt worden. Foto: Cornelia Merkel

Iserlohn.   Die Erneuerung der Straßendecke der Mendener Straße lässt noch bis 2018 auf sich warten, der Vollausbau erfolgt erst Jahre später.

Derzeit flickt eine Kolonne des Stadtbetriebs Iserlohn/Hemer mit einem Asphaltwagen die gröbsten Schlaglöcher der „Buckelpiste“ Mendener Straße im Rahmen der Verkehrssicherungsplicht. Die Sanierung der Straßendecke der Mendener Straße erfolgt voraussichtlich 2018. In diesem Jahr haben zunächst die Dortmunder Straße und die Hans-Böcklerstraße höhere Priorität, erklärte Stefan Thiemann, Abteilungsleiter für Straßen und Brücken bei der Stadt (wie berichtet).

Eine Generalüberholung der Mendener Straße lasse noch auf sich warten. Mit einem Vollausbau mit neuem Querschnitt rechnet Stefan Thiemann frühestens in fünf bis zehn Jahren. Das werde eine so große Baumaßnahme wie in der Altstadt oder an der Westfalenstraße. Dazu seien erst detaillierte Planungen und entsprechende politische Beschlüsse erforderlich.

Erst nach dem Abschluss der Großaustelle in der Altstadt werde das weitere Vorgehen beraten. Für die größeren Sanierungsarbeiten braucht es einen langen Vorlauf, um diese mit dem Tiefbauamt der Stadt als Straßenbaulastträger abzustimmen. Die Erfordernisse der Stadtwerke, Post und RWE müssten ebenfalls berücksichtigt werden. Da das ein komplizierter Prozess ist, bei dem es auch um Kosten für die Anlieger geht. Wie berichtet, fallen für standardmäßige Reparaturen bis vier Zentimeter keine Gebühren an. Aber bei großflächigeren, umfangreicheren Straßenarbeiten mit Pflaster- und Bordsteinarbeiten werden die Anlieger zur Kasse gebeten. Das ist nach dem kommunalen Abgabegesetz geregelt. Darüber werden die Anlieger im Vorfeld informiert.

Die Gemeinschaft für Iserlohn (GFI) nimmt sich den Straßenzustand in Iserlohn auf die Agenda, um das Thema voranzubringen. Sie bittet die Bürger, Bilder von Schlaglöchern und Beschädigungen auf Straßen und an Bordsteinen und an Gehwegen in der Stadt zu schicken: „Wenn Sie der Meinung sind, dass nur geflickt und nicht nachhaltig saniert wird, dann senden Sie uns per Facebook oder per Mail Fotos unter Angabe des Standorts, wo das Bild entstanden ist“, ruft dazu deren Sprecherin Dr. Martina Hahn-Hübner auf. „Bis Ende Mai werden wir eine interaktive Karte auf unserer Website haben und die von Ihnen eingesandten Motive in der Gesamtheit veröffentlichen. Wir möchten daraus einen Handlungsleitfaden ‘Infrastruktur’ für unsere Stadt entwickeln.“ Dazu können die Bürger Fotos per Mail schicken an info@gfi-iserlohn.de schicken.

Die Stadt ist derzeit ebenfalls dabei, ein digitales Straßenzustandskataster mit Fotos und Karten zu erstellen, berichtet Stefan Thiemann auf unsere Anfrage. Die Ergebnisse sollen im Spätsommer vorgestellt werden.

Derzeit flickt eine Kolonne des Stadtbetriebs Iserlohn/Hemer mit einem Asphaltwagen die gröbsten Schlaglöcher der „Buckelpiste“ Mendener Straße im Rahmen der Verkehrssicherungsplicht. Die Sanierung der Straßendecke der Mendener Straße erfolgt voraussichtlich 2018. In diesem Jahr haben zunächst die Dortmunder Straße und die Hans-Böcklerstraße höhere Priorität, erklärte Stefan Thiemann, Abteilungsleiter für Straßen und Brücken bei der Stadt (wie berichtet).

Eine Generalüberholung der Mendener Straße lasse noch auf sich warten. Mit einem Vollausbau mit neuem Querschnitt rechnet Stefan Thiemann frühestens in fünf bis zehn Jahren. Das werde eine so große Baumaßnahme wie in der Altstadt oder an der Westfalenstraße. Dazu seien erst detaillierte Planungen und entsprechende politische Beschlüsse erforderlich.

Erst nach dem Abschluss der Großaustelle in der Altstadt werde das weitere Vorgehen beraten. Für die größeren Sanierungsarbeiten braucht es einen langen Vorlauf, um diese mit dem Tiefbauamt der Stadt als Straßenbaulastträger abzustimmen. Die Erfordernisse der Stadtwerke, Post und RWE müssten ebenfalls berücksichtigt werden. Da das ein komplizierter Prozess ist, bei dem es auch um Kosten für die Anlieger geht. Wie berichtet, fallen für standardmäßige Reparaturen bis vier Zentimeter keine Gebühren an. Aber bei großflächigeren, umfangreicheren Straßenarbeiten mit Pflaster- und Bordsteinarbeiten werden die Anlieger zur Kasse gebeten. Das ist nach dem kommunalen Abgabegesetz geregelt. Darüber werden die Anlieger im Vorfeld informiert.

Die Gemeinschaft für Iserlohn (GFI) nimmt sich den Straßenzustand in Iserlohn auf die Agenda, um das Thema voranzubringen. Sie bittet die Bürger, Bilder von Schlaglöchern und Beschädigungen auf Straßen und an Bordsteinen und an Gehwegen in der Stadt zu schicken: „Wenn Sie der Meinung sind, dass nur geflickt und nicht nachhaltig saniert wird, dann senden Sie uns per Facebook oder per Mail Fotos unter Angabe des Standorts, wo das Bild entstanden ist“, ruft dazu deren Sprecherin Dr. Martina Hahn-Hübner auf. „Bis Ende Mai werden wir eine interaktive Karte auf unserer Website haben und die von Ihnen eingesandten Motive in der Gesamtheit veröffentlichen. Wir möchten daraus einen Handlungsleitfaden ‘Infrastruktur’ für unsere Stadt entwickeln.“ Dazu können die Bürger Fotos per Mail schicken an info@gfi-iserlohn.de schicken.

Die Stadt ist derzeit ebenfalls dabei, ein digitales Straßenzustandskataster mit Fotos und Karten zu erstellen, berichtet Stefan Thiemann auf unsere Anfrage. Die Ergebnisse sollen im Spätsommer vorgestellt werden.

In dieser Woche flickt eine Kolonne des Stadtbetriebs Iserlohn/Hemer (SIH) mit einem Asphaltwagen die gröbsten Schlaglöcher der „Buckelpiste“ Mendener Straße im Rahmen der Verkehrssicherungsplicht. Das Flickwerk empfinden Anlieger und Pendler trotzdem als unbefriedigend, ähnlich wie an anderen Schlaglochstrecken.

Die Sanierung der Straßendecke der Mendener Straße erfolgt voraussichtlich 2018. In diesem Jahr haben zunächst die Dortmunder Straße und die Hans-Böckler-Straße höhere Priorität, erklärte Stefan Thiemann, Abteilungsleiter für Straßen und Brücken bei der Stadt auf Anfrage (wie berichtet).

Stadt erstellt digitales Straßenzustandskataster

Mit einer Generalüberholung und einem Vollausbau der Mendener Straße mit neuem Querschnitt rechnet Thiemann frühestens in fünf Jahren. Das werde eine ähnlich große Baumaßnahme wie in der Altstadt oder an der Westfalenstraße. Dazu seien erst detaillierte Planungen und politische Weichenstellungen erforderlich.

Erst nach dem Abschluss der Großbaustelle in der Altstadt werde das weitere Vorgehen für das Deckenprogramm beraten. „Wir können die Straße nicht so lange liegen lassen“, ist sich Thiemann bewusst, dass die Überarbeitung der Decke im kommenden Jahr erfolgen müsse. Für die größeren Sanierungsarbeiten braucht es einen langen Vorlauf.

Die Gemeinschaft für Iserlohn (GFI) nimmt sich den Straßenzustand in Iserlohn auf die Agenda. Sie bittet die Bürger, Bilder von Schlaglöchern und Beschädigungen auf Straßen und an Bordsteinen und an Gehwegen in der Stadt zu schicken: „Wenn Sie der Meinung sind, dass nur geflickt und nicht nachhaltig saniert wird, dann senden Sie uns per Facebook oder per Mail Fotos unter Angabe des Standorts, wo das Bild entstanden ist“, ruft dazu deren Sprecherin Dr. Martina Hahn-Hübner auf. „Bis Ende Mai werden wir eine interaktive Karte auf unserer Website haben und die von Ihnen eingesandten Motive in der Gesamtheit veröffentlichen. Wir möchten daraus einen Handlungsleitfaden ,Infrastruktur’ für unsere Stadt entwickeln.“ Dazu können die Bürger Fotos per Mail schicken an info@gfi-iserlohn.de schicken.

Die Stadt erstellt derzeit mit dem SIH ein digitales Straßenzustandskataster mit Fotos und Karten, berichtet Thiemann. Die Ergebnisse sollen im Spätsommer vorgestellt werden. Es diene als Grundlage für das weitere Straßenerneurungsprogramm. Er hält es für „nicht zielführend aus zehn verschiedenen Quellen Informationen zu bekommen: „Die Straßenkontrolleure kennen ihre Schlaglöcher.“

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