Schule

Folko zählt zu NRW-Besten in Mathe

Grundschüler und Mathe-As Folko Fischer mit seinem Klassenlehrer Thomas Rüsenberg.

Grundschüler und Mathe-As Folko Fischer mit seinem Klassenlehrer Thomas Rüsenberg.

Foto: IKZ

Iserlohn.   Folko Fischer, zehnjähriger Schüler der Grundschule am Nußberg, hat am landesweiten Mathematik-Wettbewerb für Grundschüler teilgenommen und es bis in die letzte Runde geschafft. Damit zählt er zu den 1400 Besten in NRW.

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Dass dieser junge Mann ganz schön clever ist, verrät allein die Wortwahl, wenn er von seiner Erfahrung beim landesweiten Mathematik-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler an Grundschulen spricht: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, sich mit Leuten aus ganz NRW zu messen. Da weiß man, wo man steht“, erklärt Folko Fischer aus der Grundschule Nußberg. Und der Zehnjährige, der in diesem Moment so souverän wirkt wie Jogi Löw im TV-Interview nach einem Testspiel der Nationalmannschaft, steht sogar ziemlich weit vorn unter den besten Mathe-Schülern im Land.

Insgesamt hatten sich 55 000 begabte Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen beteiligt und mussten in drei Runde ihre mathematischen Fähigkeiten beweisen. „Mein Klassenlehrer Thomas Rüsenberg hatte mir von dem Wettbewerb erzählt, und ich dachte, ich bin ja ganz gut in Mathe“, bleibt Folko bescheiden. Obwohl er „sehr gut“ in Mathe steht und es obendrein nun schriftlich hat: Nach Auswertung der letzten Runde zählt er zu den 1400 Besten im Wettbewerb. „Eine genaue Rangliste gibt es nicht,“ so Thomas Rüsenberg, Folko aber sei mit der Maximal-Punktzahl („15 und mehr“) eindeutig in der Spitzengruppe.

Auch der Klassenlehrer freut sich über das tolle Ergebnis, das irgendwie schon abzusehen war. „Folko hat eine hohe Auffassungsgabe, kann gut abstrakt und übergreifend denken. Gleichzeitig ist er hilfreich und erklärt Mitschülern gern, wie sie an die richtige Lösung kommen. Selbst mir hat er schon manchmal etwas vorgemacht“, sagt Rüsenberg. „So etwas von meinem Lehrer zu hören, macht mich froh“, gibt Folko zu und verrät auch noch, welchen Berufswunsch er hegt: „Ich möchte einmal Lehrer werden.“

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