Frühlingfest

Für das Wir-Gefühl im Quartier

Für  zahlreiche Programmpunkte war die Treppe zum Platz die Kulisse.

Für zahlreiche Programmpunkte war die Treppe zum Platz die Kulisse.

Foto: Josef Wronski/IKZ

Iserlohn.  Hunderte von Besuchern feierten am Samstag ein buntes Frühlingsfest auf dem Fritz-Kühnb-Platz.

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Der Duft von Gegrilltem zog über den Platz, während die Kinder auf und an der Treppe spielten und die Mütter und Väter es sichauf der Wiese gemütlich gemacht hatten. Das Bild, das sich den Besuchern am Samstag auf dem Fritz-Kühn-Platz bot, dürfte wohl alle Akteure, die sich nun schon seit einigen Jahren um ein Wir-Gefühl sowie ein harmonisches Miteinander der Kulturen und Generationen in der südlichen Innenstadt bemühen, in ihrer Auffassung bestärken, auf dem richtigen Weg zu sein. „Ein Viertel voller Vielfalt“ hatten die Organisatoren aus den Reihen des noch jungen Bürgervereins Iserlohner Südstadt das Frühlingsfest treffenderweise überschrieben, denn in der Tat präsentierte sich das Quartier am Samstag von seiner bunten und besten Seite.

Werbung in eigener Sache

Neben einem umfangreichen, sechsstündigen Unterhaltungsprogramm, das den Besuchern unter anderem Vorleserunden, Malen, Kinderschminken sowie Tanz und Gesang bot, nutzten zahlreiche Gruppen das Frühlingsfest, um Werbung in eigener Sache und im Sinne der „sozialen Stadt“ zu machen. So präsentierten sich neben dem Bürgerverein an den Infoständen unter anderem auch das Sozialzentrum „Lichtblick“, mehrere Kindertagesstätten, die Caritas, die Stadtbücherei, der Deutsche Mieterbund, die IGW und die LEG Wohnen NRW sowie die Verbraucherzentrale und der Förderkreis Iserlohner Museen.

Auf Achse waren am Samstag natürlich auch Julia Niedermark und Uwe Browatzki, die seit Februar im Rahmen der Quartierssozialarbeit den Auftrag verfolgen, Missverständnisse und Vorurteile in der so unterschiedlichen Anwohnerschaft der Südstadt aufzulösen. Am Samstag konnte das Duo zufrieden feststellen, dass der Prozess des Zusammenwachsens Fahrt aufnimmt und das Ziel, den so unterschiedlichen Menschen aus der Südstadt eine gemeinsame Identität zu geben, offenbar keine sozialromantische Utopie bleiben muss.

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