Handel

Für eine neue Werbegemeinschaft

Übr 80 Einzelhändler und Gastronomen waren gekommen, um über eine neue Werbegemeinschaft zu sprechen.

Foto: Michael May

Übr 80 Einzelhändler und Gastronomen waren gekommen, um über eine neue Werbegemeinschaft zu sprechen. Foto: Michael May

Iserlohn.   Etliche Einzelhändler und Gastronomen diskutieren auf Einladung der GFI

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So etwas hat es in Iserlohn in dieser Form wohl noch nie gegeben. Über 80 Einzelhändler und Gastronomen aus dem erweiterten Innenstadtbereich sind am Mittwochabend auf Einladung der Wählergemeinschaft GFI – Gemeinsam für Iserlohn bei der ersten Einzelhandels- und Gastronomiekonferenz zusammen an einen runden Tisch gekommen – und gleichzeitig zu einem eindeutigen Ergebnis: Iserlohn braucht eine neue Werbegemeinschaft.

Denn nicht erst seit dem Aus des Iserlohner City-Managements Ende vergangenen Jahres brodelt es in der Iserlohner Händlerschaft. Auch schon zu Zeiten der ehemaligen Werbegemeinschaft lief vieles nicht nach den Wünschen der Einzelhändler, die sich daraufhin nach und nach aus dem Verein zurückzogen und somit auch das Ende besiegelten. „Es hat sich eigentlich keiner so richtig im City-Management wiedergefunden, unsere Vorschläge wurden gar nicht angenommen“, brachte Life-Sport-Inhaber Volker Hellhake die Meinung vieler auf den Punkt.

Prinzipiell, und auch in dem Punkt waren sich alle einig, sei der Ansatz einer Werbegemeinschaft aber genau der richtige. „Wir müssen gemeinsam ein Gremium schaffen, wo wir uns alle vertreten fühlen“, sagte B&U-Geschäftsführer Christian Wilhelm Ilske. Wie dieses Gremium letztlich allerdings aussehen soll, – ob mit einem Vertreter der Stadt oder ohne – das bleibt abzuwarten. Viel wichtiger war an diesem Abend aber die Erkenntnis: Die generelle Bereitschaft, so etwas auf die Beine zu stellen, ist da.

Die Innenstadt beleben und Verweildauer erhöhen

Und auch in Sachen Ziele für eine neue, noch zu gründende Werbegemeinschaft war man sich einig: sich für verkaufsoffene Sonntage einsetzen, die Innenstadt beleben und die Verweildauer erhöhen. „Das muss aber mehr sein als nur Feste“, sagte Katrin Alfke von der Engel-Apotheke. Parkplatz-App, Begleitservice für Frauen, gemeinsame Deko, Gutscheinaktionen – an Ideen mangelte es auf jeden Fall nicht.

Bevor das allerdings konkretisiert werden kann, müsse nun der nächste Schritt sein, sich erst einmal innerhalb der Händlerschaft besser kennenzulernen und zu vernetzen – um dann beim nächsten Treffen am 25. April einen gemeinsamen Nenner zu finden, der eventuell den Weg für eine neue Werbegemeinschaft in Iserlohn ebnen kann.

„Wir von der GFI möchten diesen Weg gerne bis zur Gründung begleiten“, sagte der Vorsitzende Ugur Ünal abschließend. „Denn die Interessen und Ideen der Einzelhändler und Gastronomen müssen wieder Gehör bei der Politik und der Verwaltung finden.“

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