Sakrales

Glaube, Hoffnung und Liebe ist ohne die Kunst nicht denkbar

Symbole des Glaubens setzten Mitglieder des Kunstvereins in vielfältiger Weise um.  Die Ausstellung im Forum St. Pankratius bot einen Querschnitt.

Foto: Cornelia Merkel

Symbole des Glaubens setzten Mitglieder des Kunstvereins in vielfältiger Weise um. Die Ausstellung im Forum St. Pankratius bot einen Querschnitt. Foto: Cornelia Merkel

Iserlohn.   Der Kunstverein Iserlohn bot in einer dreitägigen Sonderausstellung im Forum St. Pankratius vielfältige Spielarten sakraler Kunst.

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Die theologischen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung standen an diesem Wochenende im Mittelpunkt der ersten Kunst-Ausstellung im St. Pankratius-Forum. Pfarrer Johannes Hammer wünscht sich nach dieser viel beachteten und erfolgreichen Premiere eine Fortsetzung. Das sagte er vor den Mitgliedern des Kunstvereins Iserlohn und den zahlreichen Besuchern der Eröffnung am Freitag. Für ihn ist Glauben, Hoffen und Lieben ohne die Kunst kaum denkbar.

25 Mitglieder des Kunstvereins zeigten sakrale Kunst in Form von Malerei, Fotografie, Materialcollagen sowie Ton- und Textilarbeiten. Der Gekreuzigte, der selbst von oben gehalten wird, reicht einem Ertrinkenden die Hand. So malt Georgios Fotopoulos das Thema mit Acrylfarben auf Leinwand.

Papst Johannes Paul II. sah in der Kunst ein Abbild des Göttlichen, zeigte Rita Weychert vom Kunstverein die besondere Verbindung auf: „Kirche braucht die Kunst.“ Das konnte Pfarrer Hammer nur bestätigen. Symbole des Glaubens verarbeitete Gabi Heimann in ihrer textilen Collage. Pilgerreisen malte Christine Bisplinghoff, indem sie Acryl und Bitumen miteinander kombinierte. Karin Kroll und andere Teilnehmer steuerten Engel-Bilder und Ikonen bei. Der Ölbaum als zentrales Motiv von Petro Gautier rundete die Auseinandersetzung mit sakralen Themen ab. Das Trio „Love is the Rhythm“ umrahmte die Ausstellungseröffnung mit stimmungsvollen Coverstücken wie „Tears in Heaven“.

Seit 2015 ist das Pankratius-Forum in Betrieb. Dort treffen sich regelmäßig Menschen aus verschiedenen Gemeinden der Stadt, berichtete Hammer. Musikalisch ist dort bereits mit sakralen Konzerten eine Menge passiert. Dem sollen jetzt weitere Kunstereignisse dieser Art folgen, nachdem der Kunstverein gezeigt hat, dass es mit Hilfe von Staffeleien und Podesten in diesen Räumlichkeiten wirkungsvolle Kunst-Präsentationen geben kann.

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