Tradition

Größte Weihnachtsparty im Kreis

Proppevoll: der Alte Rathausplatz am Tag vor Heiligabend.

Foto: Stefan Janke

Proppevoll: der Alte Rathausplatz am Tag vor Heiligabend. Foto: Stefan Janke

Iserlohn.   Tausende feiern am Wochenende auf zum Bersten gefülltem Alten Rathausplatz.

„So voll war es hier vor Heiligabend noch nie“, schwärmte am Samstag Beate Evers vom Stadtmarketing, die sich nur mühsam den Weg durch die vielen Hundert Gäste der „Weihnachts-Disco“ auf dem Alten Rathausplatz zur „Schaltzentrale“ in einer kleinen Holzbude bahnen konnte. Hier hatte Diskjockey Matthias Janke nicht nur die musikalischen Fäden, sondern kurz nach Start der Party auch seine Gäste in der Hand.

Ihnen präsentierte „DJ Matze“ eine zum Anlass absolut passende Mischung aus poppigen und rockigen Weihnachtssongs, von denen es mehr gibt, als man vielleicht denkt, und natürlich viele aktuelle Chartstürmer. Pünktlich um 22 Uhr wurden dann die Regler am Mischpult runtergedreht, und es begann eine regelrechte Völkerwanderung durch die Innenstadt. Die Gastronomie hatte sich auf diesen Andrang natürlich vorbereitet. Während DJ Janke im „Chapeau“ weiter auflegte, stieg im „Café täglich“ eine Reggae-Party, und auch in anderen City-Kneipen, Restaurants, Clubs und Bars war am Abend vorm Fest richtig was los.

Auch an Heiligabend war der Alte Rathausplatz schon ab dem Vormittag zum Bersten gefüllt. Von Beate Evers gab es gegen Mittag ein Lob für die Iserlohner Feierwütigen: „Ich möchte mich bei den Leuten bedanken. Tausende waren gestern und heute hier und alles ist friedlich geblieben. Das darf man ruhig auch mal betonen.“

Gegen 12 Uhr sorgte dann Stefan Janke vor dem Alten Rathaus wie gewohnt mit Klassikern wie „Santa Claus Is Coming“ und „Let It Snow“ für Stimmung und auch ein Stück Heimatgefühl – schließlich hat das Programm Jankes, irgendwo zwischen Besinnlichkeit und Comedy angesiedelt, mittlerweile ja auch eine lange Tradition.

„Hier kommt der Heiland“ durfte nicht fehlen

„Toll“, freute sich nicht nur Brigitte Finke, die beim ebenfalls gewissermaßen traditionellen jank’schen Bad in der Menge mit einer Umarmung bedacht wurde. Das Programm (vor den beiden Zugaben) schloss dann mit dem umgetexteten Rammstein-Klassiker „Sonne“ („Hier kommt der Heiland“). Im Publikum verteilte indes „Weihnachtsfrau“ Tanja, laut eigenen Angaben vor zwölf Jahren vom Nordpol nach Iserlohn gezogen, eifrig Schokolade.

In der Schmiedehütte, wie berichtet diesmal kurzfristig erstmals unter anderer Leitung, zog am Sonntag Betreiber Heinz-Günter Wendler eine positive Bilanz des diesjährigen „Märchenhaften Iserlohns“. „Wir sind komplett zufrieden.“ Und Wendlers Vorgänger Wolfgang Heinevetter (Wendler: „Der gute Geist des Hauses.“) stand diesmal erstmals als Besucher auf der anderen Seite des Tresens – und das gut gelaunt.

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