Infrastruktur

Grüner Talstraße in Iserlohn in zwei Tagen neu asphaltiert

Die Grüner Talstraße wird saniert. Der Abschnitt zwischen Kreisverkehr und Waldstadtbrauerei wird in einer Wochenendaktion abgefräst und erhält eine neue Deckschicht. Hier die 45-Tonnen-Fräsen bei der Arbeit.

Die Grüner Talstraße wird saniert. Der Abschnitt zwischen Kreisverkehr und Waldstadtbrauerei wird in einer Wochenendaktion abgefräst und erhält eine neue Deckschicht. Hier die 45-Tonnen-Fräsen bei der Arbeit.

Foto: Alexander Barth / IKZ

Obergrüne.  Der untere Bereich der Grüner Talstraße hat einen frischen Belag bekommen. Anlass zur Freude bietet die Finanzierung.

Es geht voran auf der Grüner Talstraße: In einer Hau-Ruck-Aktion hat sich der Stadtbetrieb Iserlohn/Hemer (SIH) am Wochenende den Abschnitt zwischen den Einmündungen Lösseler Straße und Leckeweg vorgeknöpft.

Um 14 Uhr rückten am Samstag 45 Tonnen schwere Fräsmaschinen des Fachbetriebs Kraus aus Fröndenberg an, die die marode Deckschicht halbautomatisiert zermahlten. An der Unterseite der Kettenfahrzeuge läuft dazu ein mit Stahlzähnen bewehrtes Band über den Boden und, beladen mit dem zerkleinerten Material, nach oben über eine Art Rüssel direkt auf die Ladefläche eines Lkws, der voran fährt. Auf diese Weise war schon nach wenigen Stunden ein deutlicher Fortschritt zu erkennen.

Eine Vollsperrung der Straße für den Durchgangsverkehr ließ sich am Samstag nicht vermeiden, und genau so hatte es der SIH angekündigt und eine Umleitung eingerichtet. Anwohner wurden im Schritttempo durchgelassen, mussten aber je nach Arbeitssituation warten, bis zwischen den Maschinen Platz zum Durchfahren ist.

Am Sonntag folgte zwischen 8 und 14 Uhr die Asphaltierung. Anwohner waren gebeten worden, ihre Fahrzeuge in diesem Zeitraum anderswo zu parken. Der Abschnitt der Grüner Talstraße zwischen dem Kreisverkehr Düsingstraße und der Hausnummer 180 steht seit geraumer Zeit auf der Liste für eine Deckschichtsanierung, die jetzt erfolgte Maßnahme wird zur Freude der Stadt Iserlohn zu 85 Prozent über ein ein Sonderprogramm von der Bezirksregierung Arnsberg gefördert – so bleibt Anliegern auch eine Kostenbeteiligung erspart.

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