Schützenwesen

Her mit den „Exil-Iserlohnern“

Prof. Markus Giesler durfte im vergangenen Jahr im Fahrzeug der Fermo-Körner-Compagnie Platz nehmen. Der Gast aus Kanada wurde dabei von einer alten Bekannten erkannt und herzlich umarmt.

Prof. Markus Giesler durfte im vergangenen Jahr im Fahrzeug der Fermo-Körner-Compagnie Platz nehmen. Der Gast aus Kanada wurde dabei von einer alten Bekannten erkannt und herzlich umarmt.

Foto: Michael May / IKZ Michael May

Iserlohn.  Die Fermo-Körner-Compagnie lädt Weggezogene ausdrücklich zum Empfang am 5. Juli ein.

Wenn das IBSV-Fest in etwas mehr als einer Woche startet, reisen wieder unzählige Ex-Iserlohner aus Nah und Fern an, manche sogar von anderen Kontinenten. Bindeglied zwischen ehemaliger Heimat und ihnen ist die Fermo-Körner-Compagnie. Und die lädt regelmäßig am „Schützenfest-Freitag“ zum Empfang.

„Darauf möchten wir noch einmal aufmerksam machen: Das ist ein Abend ausschließlich für die Weggezogenen“, sagt Dieter Wydra, seit zehn Jahren Chef der Compagnie, die weltweit 230 Mitglieder hat. Und: „Wenn der IBSV feiert, dann kommen alle aus ihren Löchern.“ Eine Mitgliedschaft sei jedoch nicht erforderlich, um beim Empfang, der am 5. Juli um 21 Uhr im Löbbeckesaal des Parktheaters beginnt, dabei zu sein. Dieter Wydra und seine Frau Gisela, die ihn bei der Organisation und der Kontaktpflege unterstützt, sowie der stellvertretende Compagnie-Chef Rolf Klostermann wünschen sich einfach, dass die Einladung an die „Exil-Iserlohner“ von denjenigen, die heute noch hier leben, möglichst weit verbreitet wird. „Der Abend bietet die Möglichkeit, alte Freundschaften aufzufrischen, er soll der Auftakt zum Schützenfest bilden“, sagt Dieter Wydra, der die Besucher zusammen mit seinem Stellvertreter, den IBSV-Verantwortlichen und einem Vertreter der Stadt Iserlohn begrüßen wird.

Wer sich diesmal unter die Gäste der Fermo-Körner-Compagnie mischen wird, das steht noch nicht fest. „Die Zusagen kommen immer sehr kurzfristig“, weiß Wydra. Nach den Schützenfesten erreichten ihn und seine Frau Schreiben „mit netten Worten“. Auch auf die Briefe, die dank Klostermanns Expertise immer wieder von den neuesten Entwicklungen in der Waldstadt berichten und vier Mal pro Jahr verschickt werden, gebe es positive Resonanz.

Gelber Mustang schmückt den diesjährigen Zug

Doch dabei belässt es die Compagnie nicht: Wenn der Schützenzug am Sonntag durch die Innenstadt rollt, dann gibt es immer einen besonderen Hingucker, und zwar in Form eines amerikanischen Fahrzeugs. In diesem Jahr wird es ein nagelneuer gelber Mustang sein, den Christian Will, Obermeister der Kfz-Innung, zur Verfügung stellt. Wer als Ehrengast darin Platz nehmen wird, entscheidet sich am 5. Juli. 2018 war es Prof. Markus Giesler, der aus Kanada angereist war.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben