Kultur

Herbsttage für Musik mit Trompeten-Weltstar

Kulturressortleiter Jochen Köhnke, Tone Johansen-Junius , Adrian Ebmeyer und Paul Breidenstein (v. li.)  freuen sich auf den Trompeten-Star Matthias Höfs als Gastkünstler der 41. Internationalen Herbsttage für Musik.

Foto: Michael May

Kulturressortleiter Jochen Köhnke, Tone Johansen-Junius , Adrian Ebmeyer und Paul Breidenstein (v. li.) freuen sich auf den Trompeten-Star Matthias Höfs als Gastkünstler der 41. Internationalen Herbsttage für Musik. Foto: Michael May

Iserlohn.   Der Weltklasse-Trompeter Prof. Matthias Höfs ist Gast der 41. Internationalen Herbsttage für Musik in Iserlohn.

Musikschulleiter Paul Breidenstein freut sich über den Kultur-Coup: „Mit Prof. Matthias Höfs kommt ein Weltklasse-Trompeter zu den 41. Herbsttagen.“ Gemeinsam mit Kulturressortleiter Jochen Köhnke, der Vorsitzenden des Freundeskreises der Musikschule, Tone Johansen-Junius und seinem Stellvertreter Adrian Ebmeyer stellte Breidenstein das Programm der 41. Internationalen Herbsttage für Musik vor.

Als Breidenstein den international gefragten Maestroanfragte, wusste er gleich mit Iserlohn und den Herbsttagen etwas anzufangen: Der Trompeter, der dieses Jahr mit Konzerten in Berlin und London beginnt, trat bereits als Chef der German Brass in Iserlohn auf. Sein Sohn Tilman hat bereits 2014 beim Meisterkurs des beim Radek Baborák die Internationalen Herbsttage für Musik schätzen gelernt.

Mit sechs Jahren die Liebezur Trompete entdeckt

Breidenstein stellte den Ausnahmemusiker vor, der mit sechs Jahren die Trompete „zu einem Instrument erklärte, weil sie so schön glänzt. Bereits als 18-jähriger war er Solotrompeter des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg.“ Der Musikschulleiter wartete mit allerlei Informationen zur Biografie, zu Preisen und zwölf CD-Veröffentlichungen und Youtube-Produktionen verschiedener Konzerte des Gastkünstlers auf: Dozenturen führten Matthias Höfs an das Tschaikowski-Konservatorium nach Moskau, zur Sommerakademie des „Schleswig-Holstein“-Festivals, zum Königlichen Musikkonservatorium Kopenhagen, zum Conservatoire national superieur de musique et de danse in Paris und an die Guildhall School of Music and Drama in London. Zu seinen Auszeichnungen gehören der Hanse-Kulturpreis der Stadt Lübeck, Stipendien des Deutschen Musikrates und der Mozartgesellschaft sowie der Echo-Klassik mit „Germann Brass“. Mit Blick in eine Auswahl von euphorischen Pressekritiken ist sich Breidenstein sicher, dass er einen ganz großen Musiker verpflichtet hat.

Das Auftakt-Konzert wird Matthias Höfs mit Christian Schmitt, dem Stipendiaten der Märkischen Kulturkonferenz aus dem Jahr 2002, geben. Er erhielt Preise von mehr als zehn nationalen und internationalen Orgel- und Musikwettbewerben: Für seine Aufnahme der Widor-Orgelsinfonien erhielt er den Echo-Klassik 2013. Schmitt gilt als einer der virtuosesten und charismatischen Konzertorganisten seiner Generation und konzertiert weltweit mit führenden Klangkörpern. Er brachte bereits 35 solistische CD-Aufnahmen heraus.

„Einer der kulturellen Leuchttürme, die Iserlohn in diesem Jahr bietet. Das ist einmalig und von hoher Qualität“, lobt Kulturressortleiter Jochen Köhnke die Internationalen Herbsttage für Musik und den Freundeskreis der Musikschule,. der dieses Kulturereignis zusammen mit Sponsoren finanziell und logistisch unterstützt.

Kreative Impulse im Zusammenspiel mit den Stars

Die Vorsitzende des Freundeskreises, Tone Johansen-Junius , freut sich auf das Programm, insbesondere auch auf die Meisterklasse, die das ganze belebt. Von ihren Kindern weiß Tone Johansen-Junius von der großen, ansteckenden Begeisterung unter den Mitwirkenden, die mit den Hagener Sinfonikern und den großen Stars zusammen spielen und viele kreative Impulse bekommen. „Ein großartiger Klangkörper“, schwärmt sie von den bisherigen Abschlusskonzerten mit dem Sinfonieorchester der Musikschule. „Das ist wie eine Familie“, schildert Paul Breidenstein die besondere Stimmung unter den Teilnehmern und „dem großherzigen Freundeskreis der Musikschule, der dieses Ereignis begleitet und ermöglicht.“

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