Gesundheitstag

Heute Stress abbauen, um morgen mehr vom Leben zu haben

Prof. Dr. Gerd Schnack wird am kommenden Samstag um 16.15 Uhr zum Abschluss des Gesundheitstages im Großen Haus des Parktheaters referieren.

Prof. Dr. Gerd Schnack wird am kommenden Samstag um 16.15 Uhr zum Abschluss des Gesundheitstages im Großen Haus des Parktheaters referieren.

Foto: Privat

Iserlohn.   Der Sport- und Präventivmediziner Prof. Dr. Gerd Schnack verrät am Samstag in Iserlohn, wie jeder mit einfachen Mitteln zu „Bonusjahren“ kommt.

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Die zentrale Botschaft von Prof. Dr. Gerd Schnack richtet sich besonders an die, die gerade mitten im (Arbeits-)Leben stehen: „So wie Sie heute die Antwort auf den Stress geben, so werden Sie morgen leben!“

„Stressabbau heute – Bonusjahre morgen“ lautet dann auch der Titel seines Vortrags, den der bekannte Sport- und Präventivmediziner am kommenden Samstag, 10. November, um 16.15 Uhr zum Abschluss des 13. Iserlohner Gesundheitstages halten wird. „Bonusjahre“, die man in Wohlbefinden und Unabhängigkeit später verbringen soll, heißt auch das Buch, das der Gründungs- und heutige Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Präventivmedizin und Präventionsmanagement (DGPP) gemeinsam mit Frank Elsner geschrieben und unter anderem in den Talkshows „Tietjen & Bommes“ (NDR), „Markus Lanz“ (ZDF) und „Riverboat“ (MDR) vorgestellt hat. Auf Youtube finden sich davon zahlreiche Videos, in denen Prof. Dr. Schnack einen Vorgeschmack gibt auf die Rituale, die er am Samstag auch den Besuchern des Iserlohner Gesundheitstages nahebringen möchte.

Hinter „Kreuzhang-“, „Storchenbein-“ und „Robenflossen-Ritual“ verbergen sich drei einfache Übungen, die gegen das zu viele Sitzen und die falsche Haltung beim Arbeiten helfen soll. Das „Kreuzhang-Ritual“, bei dem der Rücken gegen einen Türrahmen gedrückt und die Arme seitlich nach hinten gestreckt werden, hilft beispielsweise gegen die drohende Belastungshaltung des Brustbeins. „Das sollte man jedes Mal nach dem Toilettengang machen“, rät Prof. Dr. Schnack dazu die schnell zu erledigenden Übungen stets mit Vorgängen des täglichen Lebens zu verbinden. Durch die neuen Netzwerke, die sich dadurch automatisch innerhalb weniger Wochen im Gehirn bilden würden, hätte sich das dann so verinnerlicht, dass man gar nicht mehr anders die Toilette oder das Badezimmer verlassen könne.

Auch über andere Möglichkeiten, den „Kardinalfehlern unserer Zivilisation“ entgegenzuwirken, wie der Vagus-Meditation („Damit lässt sich die Leistungsfähigkeit für den Rest des Tages um 35 Prozent steigern!“), dem Mini-Trampolin („Das ist unsere Laufstrecke, auf der es nie regnet oder schneit.“) und der „natur-richtigen Hocke“ als „Kauer-Power-Position“ (im Gegensatz zur „europäischen Krampfhocke“ mit der Gefahr der Kniearthrose), möchte der 84-Jährige, dem man sein Alter überhaupt nicht anmerkt, am Samstag sprechen. „Unser Körper ist eine Wundermaschine. Es ist ein Jammer, dass das den Menschen sonst so wenig klar gemacht wird.“

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