Emst und Ortlohn

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Iserlohn.   Iserlohn. Satzungsbeschluss für die Bebauung im Bereich von Haus Ortlohn, grünes Licht für die Fortsetzung des Bebauungsplanverfahrens auf der Emst: Mit deutlichen Mehrheiten hat der Planungsausschuss am Mittwochabend zwei weit reichende Entscheidungen zur Stadtentwicklung getroffen.

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Mit deutlichen Mehrheiten hat der Planungsausschuss am Mittwochabend dem Bebauungsplan „Haus Ortlohn“ sowie der Fortsetzung des Bebaungsplanverfahrens Auf der Emst zugestimmt. Den Beschlüssen voran gingen intensive Diskussionen, bei denen sich insbesondere Manuel Huff (Linke) dafür aussprach, keine der beiden Flächen für Wohnbebauung zur Verfügung zu stellen. Schützenhilfe erhielt Huff im Fall „Emst“ von den Bündnisgrünen und der AfD, im Fall „Ortlohn“ nur von der AfD, was allerdings nicht einmal annähernd ausreichte, eine Ausschuss-Mehrheit herzustellen.

Dass es sich bei der „Emst“-Drucksache um eine „atypische“ Verwaltungsvorlage handele, hatte zuvor Baudezernent Mike Janke betont: „Wir stehen ganz am Anfang des Verfahrens, wollen aber schon zu diesem frühen Zeitpunkt sowohl den Ausschuss als auch die Öffentlichkeit intensiv einbinden.“ Während CDU, FDP und UWG-Piraten bereits im Vorfeld der Sitzung ihre Zustimmung zur Verfahrensfortsetzung angekündigt hatten, tat dies gestern dann auch Ralf Langner für die SPD. Grundsätzlich befürworte die SPD die Bebauung, allerdings erscheine der Fraktion die bereits von 110 auf nun 70 Wohnerinheiten reduzierte Planung immer noch als zu dicht. Die SPD verfolge das Ziel, auf der Emst einen „Wohnpark“ entstehen zu lassen, der diesen Namen auch verdiene. Während Manuel Huff derweil die Bedarfsfrage stellte, antwortete Eva Kirchhoff (CDU), dass es bereits 52 Interessenten für Grundstücke gebe, „das sind Fakten“. Letzlich stimmten 13 Ausschussmitglieder für die Fortsetzung des formellen Bebauungsplanverfahrens, einstimmig fiel der Beschluss aus, die informelle Beteiligung der Bürger fortzusetzen.

In Sachen Haus Ortlohn erfolgte derwiel nicht nur der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan. Zudem stimmte der Ausschuss zu, einen Vertrag mit der Landeskriche abzuschließen zur Pflege des nach der Bebauung verbleibenden Parkbereichs.

Ausführliche Berichte zu beiden Tagesordnungspunkten folgen.

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