Natur

Im Einsatz gegen den Knöterich am Rupenteich

Nadia Adjeroudi, Reinhard Jobs, Micelline Prochnow (v. li.) und weitere Helfer haben dem Knöterich am Rupenteich am Samstag den Garaus bereitet.

Nadia Adjeroudi, Reinhard Jobs, Micelline Prochnow (v. li.) und weitere Helfer haben dem Knöterich am Rupenteich am Samstag den Garaus bereitet.

Foto: Jennifer Katz

Iserlohn.  Reinhard Jobs und fünf Helfer haben am Samstag die Ärmel hochgekrempelt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Nachdem Reinhard Jobs nach seinem ersten Aufruf, den Knöterich rund um den unteren Rupenteich zu beseitigen, allein auf weiter Flur gestanden hatte, war der zweite Anlauf am Samstagmorgen deutlich erfolgreicher.

Fünf Frauen und Männer waren gekommen, um der sich schnell ausbreitenden Pflanze zu Leibe zu rücken. Dass sie den Weg gefunden hatten, erfreute den 77-Jährigen, der selbst fleißig mit anpackte – allerdings hätten es aus seiner Sicht gerne noch mehr Helfer sein können.

„Eine Schande, wie die Stadt mit diesem Park umgeht“

Nadia Adjeroudi beispielsweise hatte über Facebook von Jobs’ Idee erfahren. Sie sagt: „Eine tolle Aktion, davon profitieren doch alle.“ Micelline Prochnow erklärt: „Jeder läuft hier vorbei, auch Touristen. Dass das so verschandelt wird, ist nicht zu fassen.“ Gärtnermeister Martin Asbeck, der mit einem Firmenwagen gekommen war, um einen Teils des Grünschnitts abzutransportieren, findet ebenso deutliche Worte: „Es ist eine Schande, wie die Stadt mit diesem Park umgeht. Aber das passt ins Bild: Es werden ja auch Pflanzen an verkehrten Stellen gepflanzt.“ Einig waren sich die Helfer, dass es nichts nütze, „nur über die Stadt oder den Stadtbetrieb zu meckern“. Wichtiger sei es, selbst mit anzupacken. „Ich habe nur eine Stunde Zeit, aber ich wollte eben dabei sein“, so Nadia Adjeroudi, die vom Knöterich-Einsatz direkt zur Arbeit fuhr.

„Wir haben alles beseitigt“, erzählt Reinhard Jobs im Nachhinein. Der Großteil des abgeschnittenen Knöterichs soll von Mitarbeitern des Stadtbetriebs Iserlohn/Hemer abgeholt werden, denn das war am Ende für die sechs Enthusiasten dann doch zu viel des Guten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben