Frauen

Impulse für Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit

Mitwirkende desKompetenzzentrums Frau und Beruf blickten auf die vergangenen sechs Jahre zurück. Foto:Merkel

Mitwirkende desKompetenzzentrums Frau und Beruf blickten auf die vergangenen sechs Jahre zurück. Foto:Merkel

Iserlohn.   Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf zieht nach sechs Jahren eine Bilanz.

Projekte und Aktivitäten zur beruflichen Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit standen im Mittelpunkt des „Schichtwechsels“, zu dem das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Märkische Region jetzt die Beteiligten in die Schauburg geladen hatte. Es seien sechs erfolgreiche Jahre gewesen, bilanzierte Johanna Muhl von der Regionalagentur Märkische Region.

Dabei erinnerten die Beteiligten an das Prädikat „Familienfreundliches Unternehmen“, das in diesem Jahr unter anderem an Erco in Lüdenscheid und die Durable GmbH in Iserlohn ging. In den vergangenen Jahren waren die Iserlohner Firmen Breer Gebäudedienste, Medice, Thiele, die Stadtwerke sowie das Wichernhaus mit diesem Zertifikat ausgezeichnet worden.

Seit 2017 erwarben 44 Unternehmen aus der Region das Prädikat „Familienfreundliches Unternehmen“, über 90 Prozent wurden erneut zertifiziert.

Großes Lob für die Reihe „Wirtschaft im Dialog“

Über das „Cross-Mentoringprogramm Next-Step“ berichteten Teilnehmer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen, der Firma Fisch-Jager Elektro und der Alutronic Kühlkörper. In drei Jahren gab es 34 Mentoring-Partner. „Die Agentur Mark hat das super gemacht“, lobte Andreas Lux von der SIHK, der sich eine Weiterführung wünscht.

Großes Lob gab es ebenso von Teilnehmern der Werkstattreihe „Wirtschaft im Dialog“: Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Märkische Region der Agentur Mark GmbH gab mit dem Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Lüdenscheid, dem Märkischen Arbeitgeberverband und der Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen Personalverantwortlichen die Gelegenheit, sich zu aktuellen Personalfragen zu informieren und auszutauschen.

Schwerpunktthemen waren Personalentwicklung, Unternehmenskultur und Familienfreundlichkeit und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen in mittelständischen Unternehmen. Johanna Muhl, „Urgestein“der Regionalagentur Frau und Beruf der Agentur Mark, wünschte sich, noch mehr Unternehmen überzeugen zu können, familienfreundliche Maßnahmen zu erarbeiten und mehr Frauen für die technischen Berufe zu gewinnen.

Mit verschiedenen Formaten entwickelten sie Möglichkeiten des Austauschs untereinander. So auch mit dem „Tandem-Projekt“, bei dem Unternehmer von anderen lernen, Bedingungen für Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit zu schaffen und Nachwuchs zu gewinnen. „Es ist ein tolles Netzwerk entstanden“, befand ein Diskussionsteilnehmer.

Künftig sollen Studentinnen von den bisher gemachten Erfahrungen profitieren. Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf will mit heimischen Unternehmen und der Fachhochschule Südwestfalen weibliches Potenzial stärken.

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