Landfahrer

Irische Landfahrer müssen abrücken

Polizei und Ordnungsamt kontrollierten am Freitagmorgen die Lage am Seilersee. Kurz nach 12 Uhr rückte die  Bereitschaftspolizei

Foto: Alexander Barth

Polizei und Ordnungsamt kontrollierten am Freitagmorgen die Lage am Seilersee. Kurz nach 12 Uhr rückte die Bereitschaftspolizei Foto: Alexander Barth

Iserlohn.   Hundertschaft der Polizei im Einsatz am Seilersee in Iserlohn, aber keine weiteren Konflikte mit irischen Landfahrern.

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Die irischen Landfahrer mussten am Freitagmittag vom Seilersee-Parkplatz wieder abrücken. Nachdruck verlieh eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei. Die Polizisten hatten sich zuvor auf einem Parkplatz am Hemberg gesammelt und rückten dann zum Seilersee aus. Unter dem Eindruck der Polizeipräsenz räumten die „Travellers“ mit ihren rund 100 Wohnmobilen und Campingfahrzeugen innerhalb einer Viertelstunde das Terrain. Über die Autobahn reisten die Landfahrer weiter, wie Polizeisprecher Marcel Dilling erklärte. Die Polizei begleitete die Kolonne noch ein Stück, das weitere Ziel der „Gipsys“, wie sie sich auch selber nennen, war nicht bekannt. Auseinandersetzungen mit den „Travellers“, wie zuvor in der Nacht, gab es am Freitagmorgen in Iserlohn nicht.

Die irischen Landfahrer hatten sich aus ganz Europa in Deutschland gesammelt, waren zunächst im Raum Düsseldorf und kamen am Donnerstag über Gummersbach zunächst nach Menden. Die Stadt duldete indes nicht, dass die Landfahrer auf Battenfelds Wiese campierten. Am Abend erhielten sie dann „zähneknirschend“ die Erlaubnis der Stadt Iserlohn, über Nacht auf dem Schotterplatz am Seilersee zu bleiben, wie Ordnungsamtsleiterin Angela Schunke auf IKZ-Nachfrage am Mittag erklärte. Gestern musste der Platz wieder geräumt werden.

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