Kinderstadt

„Iser-Kid-City“ ist schon bereit für seine kleinen Bewohner

Viele der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit am Donnerstagnachmittag, um sich in der Kinderstadt schon mal umzuschauen.

Foto: Torsten Lehmann

Viele der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit am Donnerstagnachmittag, um sich in der Kinderstadt schon mal umzuschauen. Foto: Torsten Lehmann

Iserlohn.   Die Kinderstadt öffnet am Montag, 17. Juli, auf dem Fritz-Kühn-Platz zur ersten Spielwoche, in den beiden anderen sind noch Plätze frei.

So groß wie noch nie ist „Iser-Kid-City“, die Kinderstadt, die am Montag auf dem neu gestalteten Fritz-Kühn-Platz für drei Wochen ihre Tore öffnet.

„Ursprünglich sollten sogar auch noch der neue Spielplatz und der Bachlauf miteinbezogen werden“, berichtete Katharina Ramb vom städtischen Kinder- und Jugendbüro. Doch letztlich waren für das Gelände des Spielplatzes, das ab nachmittags dann immer öffentlich zugänglich gemacht worden wäre, nicht mehr genügend Bauzäune zu bekommen: „Es gibt momentan einfach zu viele Baustellen in der Stadt.“ Und durch den oberirdischen steinernen Bachlauf fließt weiterhin nur testweise Wasser.

Mit Rindenmulch die Pfützen trocken gelegt

Aber auch so präsentiert sich das Gelände sehr einladend: „Dafür mussten wir allerdings erst noch einen ganzen Sack voll Zigarettenkippen und Scherben einsammeln, was eine Sisyphusarbeit war“, ärgerte sich Katharina Ramb über die Hinterlassenschaften der Friedensfest-Besucher. Nicht anlasten kann man den vorherigen Nutzern des Platzes hingegen den Zustand des frisch eingesäten Rasens. Mit einigen Kubikmetern Rindenmulch mussten Pfützen trocken gelegt werden. Jetzt hofft das Team um die Leiterin des Kinder- und Jugendbüros, Petra Lamberts, zusammen mit den 60 vor allem ehren- und einigen hauptamtlichen Kräften, dass das Wetter ab Montag möglichst mitspielt und sich das Leben in der Kinderstadt nicht nur in den neun Zelten, dem Bauwagen und auf der Bühne abspielt. Es sei einfach viel schöner, wenn überall in der kleinen Stadt etwas los sei und auf den großen Freiflächen aus den Carox-Bausteinen beispielsweise ein kleines Schwimmbecken entsteht, in dem die Bürger von „Iser-Kid-City“ sich abkühlen können. Den Auftrag dazu muss der Bürgermeister bzw. die Bürgermeisterin der Kinderstadt erteilen, die erste Wahl ist für Dienstag vorgesehen. Unter rund 40 Berufen und Angeboten können die bis zu 130 Bewohner auswählen, mit denen sie sich ihre „Iserlohnis“ verdienen bzw. wofür sie die Währung von „Iser-Kid-City“ einsetzen können. In der dritten Woche, wenn das Projekt dank 15 Kindern, die vom Familienunterstützenden Dienst (FUD) der Netzwerk Diakonie gGmbH dazu kommen, auch noch inklusiv wird, werden einige zudem mit „Bildkarten“ bezahlen. „Auf denen ist dann beispielsweise ein Eis oder ein Getränk“, erklärte FUD-Leiterin Miriam Rose. Mit ihren zehn Mitarbeitern wird sie in der „Sinnesoase“ zudem Angebote für alle Bewohner machen.

In der zweiten und dritten Spielwoche ab dem 24. bzw. 31. Juli sind noch Plätze frei für Kinder ab dem 2. Schuljahr und bis 13 Jahre. Interessierte können sich unter Tel. 02371/217-2239 melden. Auch der FUD hat ab dem 31. Juli noch einen Platz für ein Kind mit Handicap: Tel. 02371/8180801.

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