Verkehrsausschuss

Iserlohn: Anwohner-Parkplätze bald elf Mal so teuer?

ARCHIV - 03.08.2017, Berlin: Parkende Autos von einem der Hochhäuser auf der Fischerinsel in Berlin-Mitte. Die Berliner Linksfraktion fordert einen festen Fahrplan zur Reduzierung von Parkplätzen in der Stadt. (zu "Berliner Linksfraktion will Parkplätze jedes Jahr reduzieren") Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 03.08.2017, Berlin: Parkende Autos von einem der Hochhäuser auf der Fischerinsel in Berlin-Mitte. Die Berliner Linksfraktion fordert einen festen Fahrplan zur Reduzierung von Parkplätzen in der Stadt. (zu "Berliner Linksfraktion will Parkplätze jedes Jahr reduzieren") Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: Jens Kalaene / dpa

Iserlohn/Letmathe.  Die Gebühren für Anwohner-Parkplätze in Iserlohn könnten um ein Vielfaches steigen. Im Verkehrsausschuss kam es zu einer hitzigen Debatte dazu.

Thema vertagt: Für die von der Stadt Iserlohn angestrebte Erhöhung der Gebühren für Bewohnerparkausweise hat sich am Dienstagabend bei der Sitzung des Verkehrsausschusses im Saalbau keine Mehrheit gefunden.

Ganze vier Änderungsvorschläge hatte es gegeben, dazu den Antrag der UWG, die Sitzung für eine Beratung zu unterbrechen. Am Ende wurde dem Antrag von Manuel Huff (Linke) auf Vertagung zugestimmt. Nun wollen sich die Fraktionen im Vorfeld der Sitzungen der weiteren städtischen Gremien abstimmen, die das Ansinnen noch durchlaufen muss, bis der Verwaltung ein Auftrag zur Umsetzung erteilt werden kann.

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Wie berichtet, hatte die Verwaltung vorgeschlagen, die Höhe der Gebühr für Bewohnerparkausweise inklusive Verwaltungsgebühren auf 340 Euro statt bisher 30 Euro jährlich zu erhöhen (Alternativvorschlag: 270 Euro jährlich). Die Linke hatte im Vorfeld von „Abzocke“ gesprochen und kritisiert, dass in den Zentrumsbereichen, wo die Gebühr anfällt, viele Menschen mit eher niedrigem Einkommen leben.

Unterschiedliche Summen und Vorgehensweisen wurden diskutiert, die Fraktionen gingen sich heftig an. Klar scheint, dass eine Mehrheit der Politik die Erhöhung angesichts steigender Preise aktuell so wie vorgeschlagen als unpassend empfindet.

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