Sturmtief

Iserlohn bleibt weitestgehend von Sabine verschont

An der Grürmannsheider Straße sind zwei Bäume auf ein Wohnhaus gefallen.

An der Grürmannsheider Straße sind zwei Bäume auf ein Wohnhaus gefallen.

Foto: Michael May

Iserlohn/Letmathe.  Aufatmen nach einer schwer einzuschätzenden Nacht: Sturmtief Sabine hat auf Iserlohner Boden deutlich weniger angerichtet als vorher befürchtet.

Die Feuerwehr hatte sich nach Angaben ihres Einsatzleiters Christopher Rosenbaum „auf das Schlimmste vorbereitet“, musste letztlich jedoch „nur“ 58 Mal (Stand Montag 9 Uhr) ausrücken.

„Wir waren so gut aufgestellt wie nie zuvor, hatten eine dezentrale Disponierung eingerichtet“, so Rosenbaum.

Um 14.10 Uhr am Sonntag hatte es den ersten Einsatz an der Vinckestraße gegeben, es folgten weitere im gesamten Stadtgebiet. Insbesondere wegen umgestürzter Bäume musste die Feuerwehr ausrücken. So beispielsweise an der Grürmannsheider Straße, wo zwei Eichen auf ein Wohnhaus gestürzt waren. Laut Rosenbaum wurde der Eigentümer angehalten, sich nur im Erdgeschoss aufzuhalten und einen Gutachter zu beauftragen.

Wie bereits berichtet, war gegen 18.30 Uhr eine Abellio-Regionalbahn im Bereich Karl-Arnold-Straße liegen geblieben, weil ein Baum auf die Oberleitung gestürzt war. Am Montag um kurz vor 7 Uhr wurde die Feuerwehr zum Kreishaus gerufen, weil dort Fassadenteile drohten, auf die Friedrichstraße zu fallen. Das lose Blech konnten die Einsatzkräfte nicht sichern, daher wurden der Haupteingang und der Radweg vor dem Kreishaus gesperrt, außerdem wurde eine Spezialfirma beauftragt.

Die Feuerwehr bleibt weiterhin mit 60 Kräften in Bereitschaft.

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