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„Karibikparty“ im Parktheater? Das passt!

Zwei Samba-Tänzerinnen aus Köln, zu deren Repertoire auch eine Karibik-Show gehört, halfen zu Beginn der Party im Parktheater mit, dass die Stimmung stieg.

Foto: Michael May

Zwei Samba-Tänzerinnen aus Köln, zu deren Repertoire auch eine Karibik-Show gehört, halfen zu Beginn der Party im Parktheater mit, dass die Stimmung stieg.

Iserlohn.   Rund 350 Gäste folgten am Samstagabend der Einladung des IBSV zur „Karibikparty“ ins Parktheater.

Seine Party-Tauglichkeit hat das Parktheater schon häufiger unter Beweis gestellt: jedes Jahr an Silvester, bei Vermietungen für runde Geburtstage oder Hochzeiten, und am Samstagabend nun auch bei der „Karibikparty“ des IBSV.

Zwar hatten sich die Verantwortlichen einen ähnlichen Zuspruch wie im vergangenen Jahr erhofft. Da hatte erstmals die Frühlingsparty für alle Iserlohner im April in der Parkhalle stattgefunden anstelle des Neujahrsballs im Januar, der als nicht mehr so zeitgemäß angesehen wurde. Doch auch so war das Team um IBSV-Oberst Wolfgang Bara­bo jetzt letztlich zufrieden mit den etwa 350 Besuchern, die im Theater-Foyer und vor allem in der Galerie kräftig feierten. Denn dort standen „A.B. and the Balls“ auf der Bühne, die schon bei der Party-Premiere für die passende Musik gesorgt hatten. Auch am Samstag konnten sie sich dank bekannter Rock- und Pop-Hits schnell über eine gut gefüllte Tanzfläche freuen. Auf der stieg vor allem im weiteren Verlauf des Abends die Stimmung stetig, wozu später dann auch noch DJ Benny beitrug.

Wer zwischendurch eine Pause brauchte oder plaudern wollte, war im Foyer genau richtig, wo die bequemen Sofas und Sessel bereitstanden. Dank der Live-Übertragung auf einer großen Leinwand war man aber trotzdem immer auf dem Laufenden, was „um die Ecke“ auf der Bühne in der Galerie passierte. Und im Foyer konnte man in Ruhe Cocktails, Fingerfood von „Koch und Schule“ und Kaffeespezialitäten vom neuen Iserlohner „Coffee-Bike“ genießen. Für ein wenig karibische Stimmung bei der Party mit dem Untertitel „Spring Awakening“ (Frühlingserwachen) sorgten nicht nur die Dekoration (mit Kokosnüssen & Co.) und die bunten Hemden, die einige Gäste trugen, sondern auch die beiden brasilianischen Samba-Tänzerinnen aus Köln, zu deren Repertoire eine Karibik-Show gehört.

Schwierige Suche nach dem Aus für die Parkhalle

Spekuliert wurde am Samstag darüber, woran es letztlich gelegen hat, dass knapp 200 Gäste weniger als bei der Premiere gekommen waren. Konkurrenz-Veranstaltungen? Der (Irr-)Glaube, dass man in einem Theater nicht Party machen kann? Oder vor allem der Umstand, dass man aufgrund des dann doch sehr plötzlichen Parkhallen-Endes Anfang Dezember erst einmal einen neuen Veranstaltungsort für die schon seit langem geplante Party finden musste? Die man natürlich erst dann richtig bewerben konnte. Bei der Suche hatte man unter anderem den Saalbau (schon belegt durch den Juso-Band-Contest, Bericht folgt) und die Reithalle Kalthof (keine weitere Party neben Tanz in den Mai und Oktojam möglich) ins Auge gefasst. Wie auch die Sümmeraner Schützenhalle, die jedoch bei den erhofften rund 500 Zuschauern zu klein gewesen wäre, da sie nur zum eigenen Schützenfest in voller Größe genutzt werden kann.

Deswegen war der IBSV dankbar und froh, dass das Parktheater zur Verfügung stand. Wenngleich es laut Johannes-Josef Jostmann schon eine „Mammutaufgabe“ für das Team gewesen sei, zwischen die beiden Spielzeit-Veranstaltungen am Freitag und gestern ein völlig anderes Format zu setzen. „Aber ich finde auch, dass man dem IBSV in einer solchen Situation helfen muss“, sagte Jostmann.

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