Elisabeth-Hospital

Katholische Kliniken präsentieren Henning Eichhorst

Henning Eichhorst hat seit zwei Wochen seinen neuen Job.

Foto: Oliver Bergmann

Henning Eichhorst hat seit zwei Wochen seinen neuen Job. Foto: Oliver Bergmann

Iserlohn.   34-Jähriger ist neuer kaufmännischer Direktor

Die Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis (KKiMK) und Hagen haben am Mittwoch einen neuen kaufmännischen Direktor vorgestellt: Es ist Henning Eichhorst, der zuletzt als Verwaltungsdirektor der Paracelsus-Klinik in Hemer tätig gewesen ist. KKiMK-Geschäftsführer Thomas Wülle präsentierte den 34-Jährigen außerdem als Leiter der zentralen Verwaltungsbereiche und als kaufmännischen Leiter der Abteilung Psychiatrie. Sie werde einen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden.

„Er hat Kenntnis von Land und Leuten und verfügt über gute Kontakte“, sagte Wülle. Trotz seines vergleichsweise jungen Alters ist Eichhorst ein erfahrener Mann. Bevor er Anfang 2016 nach Hemer ging, war er als Geschäftsführer im Management des Krankenhauses im bayerischen Volkach tätig, das zur Helios-Kliniken-Gruppe gehört. Davor studierte er Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen an der Hochschule Osnabrück.

Eichhorst selbst gab an, froh zu sein, weiterhin heimatnah beschäftigt sein zu können. Arbeiten wird er von Hagen aus. Der gelernte Physiotherapeut wolle vor allem die Synergien zwischen den Klinik-Standorten Iserlohn (St. Elisabeth) und Menden (St. Vincenz) stärken und ausbauen. „Eine gute Versorgungslandschaft haben wir schon, daran sollen die Patienten noch stärker partizipieren können.“ Als reizvoll bezeichnete Eichhorst außerdem die erstmalige Tätigkeit für einen konfessionellen Arbeitgeber im Gesundheitswesen.

Thomas Wülle gab außerdem an, dass bereits im Spätsommer des vergangenen Jahres erste Kontakt zu Eichhorst geknüpft worden seien – wenige Monate, bevor die Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH Insolvenz angemeldet hat. „Die Probleme kannte ich nicht“, beteuerte der neue Mann bei seiner Vorstellung. Lieber blickt er nach vorne: „Wenn man die Möglichkeit bekommt, in einem so großen Verbund bei entscheidenden Prozessen mitwirken zu können, fällt die Entscheidung natürlich leicht.“

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