IKZ-Gewinner

Kirmesspaß mit Kettenkarussell und „Klospiel“

Die Gewinnerfamilie Sven und Barbara Tinghaus und deren Kinder Leonie, Felix und Anton mit Dirk Hahn (rechts) vom Schaustellerverein Iserlohn-Schwerte.

Foto: Max Winkler

Die Gewinnerfamilie Sven und Barbara Tinghaus und deren Kinder Leonie, Felix und Anton mit Dirk Hahn (rechts) vom Schaustellerverein Iserlohn-Schwerte. Foto: Max Winkler

Iserlohn.   Die Kirmes-Gewinnerfamilie Tinghaus ist begeistert von Fahrgeschäften, Erlebnissimulator und Geschicklichkeitsstationen.

„Wir haben echt Glück mit dem Wetter“, freut sich Sven Tinghaus, der mit seiner Frau Barbara und den Kinder Leonie, Felix und Anton den Besuch auf der Osterkirmes gewonnen hat. Als sie mit Dirk Hahn vom Schaustellerverband Iserlohn-Schwerte einen Rundgang über den Seilerseefestplatz machen, kommt für kurze Zeit die Sonne raus. Auf dem Hinweg hatte es noch gegraupelt.

Erste Station Autoscooter „Crazy Cars“: Mama und der fünfjährige Anton fahren zusammen im nagelneuen Flitzer mit der Europafahne, Papa fährt alleine im Scooter mit der US-Flagge, und der 15-jährige Felix steuert den Wagen mit der Deutschland-Fahne, während die elfjährige Leonie die Regenschirme und die Bayern-München-Kappe ihres kleinen Bruders verwahrt. Trotz der aufmunternden Rufe lässt sie sich nicht überreden, mit einzusteigen. Sie will einfach nicht.

Ihre Familie fährt mit viel Spaß Runde um Runde, hier und da auch mit leichten Karambolagen. Eltern und Brüder steigen glücklich strahlend aus den nagelneuen Flitzern. „Es war echt toll“, sagt die 37-jährige Mama beim Aussteigen und erzählt, dass Anton morgens vor Aufregung zuerst nicht in den Kindergarten gehen wollte.

Mann mit der Kettensäge sorgt für Gruselmomente

Das Abenteuer Osterkirmes genießen alle fünf: Für den 42-jährigen Papa , der als Pädagoge beim Netzwerk Diakonie arbeitet, und nach dem Osterdienst mit seinen Kindern am ersten Urlaubstag den Gang über die Kirmes genießt, ist das Geisterhaus der klare Favorit: „Echt cool!“ Sohn Felix setzt hinzu: „Bis auf den Mann mit der Kettensäge war das gar nicht gruselig. Ich fand den Autoscooter besonders gut.“ Und das, obwohl er als Kind bei einem Scooter-Unfall verletzt worden war. Das Kettenkarussell gefällt Barbara Tinghaus am besten, und Tochter Leonie lobt die Zeitreise im Erlebnissimulator, obwohl sie sich während des Durchschüttelns beim Film ängstlich bei ihrem großen Bruder festgekrallt hatte. Der kleine Anton scheint in allen Fahrgeschäften in seinem Element zu sein: „Er genießt das richtig“, kommentiert seine Mama seine Freudenschreie in der Eisenbahn, in den Kinderkarussells oder der kleinen Bahn. Da darf er in die Rolle des Lokführers schlüpfen, was er gleich mit lautem Gebimmel unterstreicht.

Beim Torwandschießen, Bälle-Angeln, in der Schießhalle, beim „Klospiel“ (Bälle in WCs werfen, während Deckel hoch- und runter klappen) und beim Kegeln treten die Familienmitglieder gegeneinander an. Sven Tinghaus erweist sich als der beste Schütze und trifft einmal sogar ins Schwarze. Bei ihren Geschicklichkeits- und Spiele-Stationen erhält die Gewinnerfamilie jede Menge Trostpreise, unter anderem plüschige Emoji-Piktogramme und ein Plastikschwert.

Gebrannte Mandelnfür den Heimweg

„Die Kinder waren vollends begeistert. Auch auf der Rückfahrt im Auto haben sie noch geschwärmt“, erzählt Sven Tinghaus im anschließenden Gespräch mit unserer Zeitung. Zum Finale spendierte der Schaustellerverband der Familie noch weitere Freichips für verschiedene Fahrgeschäfte und lud sie zu Bratwurst und Kaltgetränken ein. Schausteller Dirk Hahn gab ihnen noch gebrannte Mandeln mit auf den Heimweg. Nicht nur wegen der Freichips steht für die Familie fest: „Wir kommen wieder“, sagte Barbara Tinghaus.

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