Hotel Vierjahreszeiten

Komfortabel, nahbar und lässig

Gruppenbild mit Baugrube: Susanne und Marc Schlüter (v. li.) mit Vierjahreszeiten-Direktor Stefan Reese.

Gruppenbild mit Baugrube: Susanne und Marc Schlüter (v. li.) mit Vierjahreszeiten-Direktor Stefan Reese.

Foto: Michael May

Iserlohn/Heimische Wirtschaft.   Im Sommer gibt es das Vierjahreszeiten 20 Jahre, mit umfangreichen Erweiterungen, Umbauten und einem verfeinerten Konzept soll der Sprung in die Zukunft gelingen.

Im Sommer 2019 ist es bereits 20 Jahre her, dass die Unternehmerfamilie Schlüter (Schlüter Systems) mit dem Hotel Vierjahreszeiten in Nachfolge des Hotels Horn auch ein Kapitel in Sachen Gastronomie und Hotelerie aufgeschlagen hat. Dieses Jubiläum soll aber nicht nur gefeiert werden, parallel dazu läuft ein großer „Transformationsprozess“, wie es Marc Schlüter formuliert. Damit soll sichergestellt werden, dass das Vierjahreszeiten auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten auf der Höhe der Zeit bleibt.

Längst abgeschlossen ist ja die Erhöhung der Parkplatzkapazität durch zusätzliche Parkdecks. Und im Rohbau fertig ist ein Erweiterungsbau in Verlängerung der Seeblickräumlichkeiten. Zwei Ebenen mit je 250 Quadratmetern umfasst er. In der unteren Ebene entsteht eine neue deutlich größere Produktionsküche, die obere Ebene wird der Vergrößerung des Restaurant-Bereiches dienen. Hier entsteht auch eine weitere offene Küche, in der die Speisen mit Elementen des Show-Cookings den letzten Schliff bekommen sollen, wie Susanne Schlüter berichtet. Inzwischen hat auch der Innenausbau begonnen.

Im Sommer wird die Restauranterweiterung fertig

Im Sommer soll das neue Restaurant unter Einbeziehung der Seeblick-Räume eröffnet werden, zeitgleich soll auch die dann umfangreich umgestaltete Terrasse zur Verfügung stehen. Und es geht noch weiter. Der heutige Wintergarten wird zu einem großzügigen Barbereich umgebaut, überhaupt sollen die öffentlichen Bereiche neu strukturiert werden. Ebenfalls in diesem Jahr steht eine Fassadenrenovierung an. Mitte 2020 soll dann der komplette Altbestand des Vierjahreszeiten eine Frischzellenkur durchlaufen haben.

Genug an Aufgaben, sollte man meinen. Aber da gibt es aktuell ja noch eine riesige Baugrube hinter dem Hotel, die auch von der Seilerseestraße aus sehr gut zu sehen ist. Momentan wird am Kellergeschoss gearbeitet, darauf kommen noch vier weitere Etagen. Da der Baukörper aber tief in den Hang hineingetrieben wird, wird die oberste Etage nicht das Niveau des Erdgeschosses im Altbestand übersteigen. Das ist Marc Schlüter auch wichtig, Es soll eine harmonische Erweiterung werden und kein wuchtiger Klotz. 70 neue Hotelzimmer werden in diesem Anbau entstehen, die Gesamtkapazität wird dann 120 Zimmer betragen. Zimmer unterschiedlicher Größenordnung entstehen, sechs sogenannte Longstay-Appartements sollen dann ebenfalls zum Angebot gehören. Für 2021 ist die Inbetriebnahme des großen Erweiterungsbaus geplant.

Logistisch ist das alles eine große Herausforderung. Denn Marc Schlüter spricht von einer „Operation am offenen Herzen“. Damit meint er, dass der Restaurant- und Hotelbetrieb ja durchgängig während aller Umbau- und Erweiterungsarbeiten fortgeführt wird. Alles soll daher so behutsam wie möglich erfolgen. So berichtet Susanne Schlüter, dass die Handwerksfirmen deutlich später mit ihrem Arbeitstag beginnen. Baulärm soll schließlich nicht den Weckdienst für die Gäste übernehmen.

Der Gast möchte es entspannt haben

Soweit die baulichen Komponenten des Schlüterschen „Transformationsprozesses“. Einher gehen soll damit auch eine konzeptionelle Weiterentwicklung. Für das Restaurant verspricht Hoteldirektor Stefan Reese ein „frisches Konzept“. Und überhaupt wolle das neue Vierjahreszeiten nahbarer und ein gutes Stück lässiger werden. Ja, auf der einen Seite soll der Gast auch weiterhin allen Komfort und alle Annehmlichkeiten eines Vier-Sterne-Superior-Betriebes genießen können. Eine „Luxusdestination“ mit all ihren für den Gast manchmal auch einengend wirkenden Konventionen soll es aber nicht werden. Das passe auch nicht zu Iserlohn, befindet hier Susanne Schlüter. „Der Gast möchte es entspannt haben, sich im Hotel so bewegen, wie er es in der Freizeit gewohnt ist“, sagt Reese. Auch die einzigartige Lage direkt am Rand des Seilerwaldes soll wieder stärker herausgestellt werden, fügt Marc Schlüter an. Gemeint seien damit sowohl das Design als auch die Angebote. Stefan Reese spricht von einem „lifestyligen“ Produkt, das aber seine regionalen Eigenheiten nicht verkennen wolle. Die Neugier bei heutigen und künftigen Gästen dürfte geweckt sein . . .

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