Schulkinder

Kreuzung in Kalthof sicherer machen

Schulkinder überqueren die Kreuzung Kalthofer Straße/Mühlenstraße/Leckingser Straße. Eltern wünschen sich hier Verbesserungen.

Foto: Privat

Schulkinder überqueren die Kreuzung Kalthofer Straße/Mühlenstraße/Leckingser Straße. Eltern wünschen sich hier Verbesserungen.

Kalthof.   Bei einem Ortstermin der SPD Hennen-Kalthof wurden Vorschläge diskutiert.

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Die Sicherheit im Straßenverkehr sei ein wichtiges Thema. Das, so der SPD-Ortsverein Hennen-Kalthof, gelte im besonderen Maße, wenn es um Kinder geht. Als Reaktion auf den Brief einer engagierten Mutter organisierte der Ortsverein am Freitagmorgen einen Ortstermin an der Ampelkreuzung Kalthofer Straße/Mühlenstraße/Leckingser Straße. Daran nahmen auch der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Rolf Kaiser, und die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Eva Kitz teil.

Manuela Rickert, Vorstandsmitglied im SPD Ortsverein, sagte: „Neben der Sicherheit auf dem Schulweg ist es auch wichtig, den Kindern selbstbestimmt die Möglichkeit zu geben, den Schulweg alleine, ohne elterliche Begleitung, zu bewältigen.“ Rolf Kaiser hörte sich dazu die Erfahrungen der Eltern und Lehrer an. Ein wesentliches Problem seien demnach die kurze Ampelschaltung und die mangelnden Signale, die auf Fußgänger hinweisen. Weitere Probleme seien die wachsende Vegetation im Sommer und schlechte Lichtverhältnisse im Winter. Vor Ort hätten sich einige der Bedenken bestätigt.

Verschärft werde die Gefahrensituation durch das hohe Verkehrsaufkommen im Berufsverkehr, welcher zusätzlich durch eine Vielzahl an Schwerlastverkehr von umliegenden Firmen verstärkt werde.

Im Gespräch mit den Anwesenden erläuterte Rolf Kaiser verschiedene technische Möglichkeiten zur Entschärfung der Gefahrensituation. Die technische Umsetzung gelte es jetzt zu überprüfen, dafür werde sich Rolf Kaiser einsetzen.

Achtsamkeit und Rücksichtnahme

Auf Wunsch der Eltern habe man sich anschließend noch die Verkehrssituation direkt vor der Grundschule Kalthof angesehen. Der Weg von der Bushaltestelle zur Schule werde massiv durch teilweise zweireihig parkende Autos der Eltern blockiert. Eva Kitz, selbst Mutter von drei schulpflichtigen Kindern, dazu: „An anderen Schulen hat man zur besseren Organisation Anfahrtzonen eingerichtet. Außerdem hat man in anderen Schulpflegschaften organisiert, dass Eltern morgens vor Schulbeginn auf die Sicherheit der Kinder direkt vor der Schule achten.“ Insgesamt sei man sich einig gewesen, dass man auch für die gegenseitige Achtsamkeit und Rücksichtnahme durch Eltern vor den Schulen weiter werben müsse. Monika Hömberg, Lehrerin an der Grundschule Kalthof, möchte diese Anregungen aufnehmen.

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