Kulturleben

Kultusministerin gratuliert: „Alle können stolz sein“

Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen trug sich im Beisein von Thorsten Schick und Renate Brunswicker ins goldene Buch der Stadt ein.

Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen trug sich im Beisein von Thorsten Schick und Renate Brunswicker ins goldene Buch der Stadt ein.

Foto: Wolfgang Meutsch

Iserlohn.  Der Förderkreis Iserlohner Museen feierte vier Jahrzehnte Heimatgeschichte(n) mit Freunden, Förderern und Mitgliedern.

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Die Ministerin für Kultur und Wissenschaft in NRW, Isabel Pfeiffer-Poesgen, gratulierte dem Förderkreis Iserlohner Museen (FIM) jetzt bei seiner Jubiläumsfeier in der Sammlung aus Städtereinigung und Entsorgung (SASE) zum 40-jährigen Bestehen. Sie gab dabei Einblicke in die Kulturpolitik der Landesregierung, die durch die deutliche Erhöhung des Kulturetats auf 300 Millionen Euro deutlich bessere Rahmenbedingungen geschaffen habe. Damit sollen auch die Strukturen für das Ehrenamt gestärkt werden. Sie bezeichnete den Förderkreis Iserlohner Museen als beispielhaft: „Er bereichert das kulturelle Angebot, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Identifikation mit der Kultur vor Ort. Alle können stolz sein.“

Der stellvertretende Bürgermeister Thorsten Schick reihte sich ein in die Gratulanten und dankte den etwa 300 Mitgliedern für ihre ehrenamtliche Arbeit, die sie mit großem Sachverstand und Engagement seit 1979 in ihrem eigenen Museum für Handwerk und Postgeschichte in der Ausstellung, nunmehr 150 Vorträgen und zahlreichen Publikationen leisten.

FIM-Vorsitzende Renate Brunswicker, Ehrenmitglied Dr. Hanswerner Hildenbrand und Schick erinnerten dabei an die Anfänge mit den Gründungsmitgliedern Carl Kraussoldt, Günter Bommers, Fritz Schulte, Hans Beller, Wilhelm Stricker und Fritz Schulte sowie die vielfältigen kulturellen Aktivitäten, darunter auch Bildungsreisen mit 1250 Mitreisenden der FIM-Familie.

Ernst Dossmann war Initiatordes „Industriemuseums“

Die Initialzündung für das geplante „Industriemuseum“ sei von Ernst Dossmann gekommen. Rund eine Million Mark konnten sie damals für das Museumsprojekt im Mas­teschen Fabrikhaus akquirieren. Dr. Hanswerner Hildenbrand erinnerte an die mit Unterstützung der Kreishandwerkerschaft sanierten und erhaltenen denkmalgeschützten Häuser. Dr. Hildenbrand sieht es als Herausforderung an, junge Leute für museale Dinge zu gewinnen und Vorträge in Schulen anzubieten. Der FIM stellt der Stadt und ihren Schulen auch seine Beiträge zur Heimatkunde zur Verfügung.

Renate Brunswicker begrüßte zur Jubiläumsfeier Mitglieder und Förderer, unter ihnen Dr. Christoph Krämer für die Bürgerstiftung der Sparkasse und IGW-Chef Olaf Pestl, dem sie wegen der Unterstützung bei der Betreuung der Mitglieder dankte.

Änne aus Dröpplingsenkrönte die FIM-Jubiläumsfeier

Sahnehäubchen des Festaktes war Änne aus Dröpplingsen, die die Iserlohner Stadt- und Kulturentwicklung herrlich aufs Korn nahm. Das Ensemble „Jazz together“ lieferte mit Klassikern den stimmungsvollen musikalischen Rahmen. Zum Höhepunkt sangen alle zusammen das Volkslied „Die Gedanken sind frei“, begleitet von Renate Brunswicker am Akkordeon. Der neue Band „Beiträge zur Heimatkunde“ fand dankbare Abnehmer. Darin findet sich ein Artikel von Dr. Hanswerner Hildenbrand zu vier Jahrzehnten Heimatgeschichte(n), angereichert mit vielen Fotos (wie berichtet)..

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