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Leuchte auf, mein Barendorf

Bärenstarke Probe:Museumsleiter Gerd Schäfer,Kunsthandwerkerin Eva-Marie Joppek und Hausmeister Andreas Kiesewetter (v. li.) freuen sich, dass der Weihnachtsmarkt in Barendorf bald wieder los geht.

Foto: Michael May

Bärenstarke Probe:Museumsleiter Gerd Schäfer,Kunsthandwerkerin Eva-Marie Joppek und Hausmeister Andreas Kiesewetter (v. li.) freuen sich, dass der Weihnachtsmarkt in Barendorf bald wieder los geht. Foto: Michael May

Iserlohn.   Probe geglückt: Am zweiten und dritten Adventswochenende wird es wieder  mal weihnachtlich in der historischen Fabrikanlage an der Baarstraße.

Vielen Autofahrern an der Baarstraße dürfte es aufgefallen sein: Am Donnerstagabend fand in Barendorf das Probeleuchten statt, gewissermaßen das „Vorglühen“ für die Illumination der Historischen Fabrikanalage, in der am zweiten und dritten Adventswochenende, 9., 10. und 16., 17. Dezember zwischen 12 und 20 Uhr wieder der traditionelle Weihnachtsmarkt eröffnen wird.

„Es ist zwar noch nicht das Jubiläum, aber trotzdem freue ich mich in diesem Jahr besonders“, sagt Organisator Gerd Schäfer bei der Probe für die 24. Auflage des Weihnachtlichen Barendorfs. Kein Jubiläum, aber immerhin eine Runde Zahl feiert außerdem Kunsthandwerkerin Eva-Marie Joppek, die seit 20 Jahren dabei ist, und ihre hochwertigen handgearbeiteten Mohair-Teddybären zum Kauf anbieten wird.

Rund 90 Stände mit viel Kunsthandwerk warten

Insgesamt rund 90 Stände warten auf die Besucher, „wie in jedem Jahr mit zehn oder zwölf neuen Teilnehmern“, erzählt Gerd Schäfer weiter. Allerdings: Seit drei oder vier Jahren gilt eine „Obergrenze“ in Sachen Teilnehmer. „Wir wollten nicht noch größer werden.“

Keine Musik vom Band, verhältnismäßig wenige Essensstände – dafür zahlreiche handgefertigte Unikate, Kunstgewerbe und Holzartikel, Keramik, Scherenschnitte, Krippen, Puppen, Schmuck, Filzobjekte, Patchwork und vieles mehr warten darauf, in den Hütten und weihnachtlich geschmückten Räumen des Dorfes von den Besuchern entdeckt zu werden. Die in Barendorf tätigen Künstler öffnen außerdem ihre Ateliers für die Besucher. Vorführungen alter Handwerkskunst, Musikdarbietungen sowie ein reichhaltiges kulinarisches Angebot runden das Konzept ab.

Eine Empfehlung und gleichzeitig auch Bitte richtet Gerd Schäfer noch an die Besucher: „Bitte nutzen Sie den Shuttle-Service vom Hemberg-Parkplatz, oder fahren Sie ins Parkhaus der Firma Schlüter.“ Die nämlich stellt das Gebäude an der Schmölestraße eigens zur Unterstützung der Veranstaltung zur Verfügung.

24 Jahre Weihnachtliches Barendorf in der alten Fabrikanlage aus dem frühen 19. Jahrhundert – fast ein wenig unwirklich erscheint dies, ist die Veranstaltung dort doch wegen des besonderen Ambientes eigentlich kaum mehr wegzudenken. „Wir haben hier mal mit drei Hütten angefangen, da war die Anlage noch nicht einmal durchrestauriert. Es hat sich dann aber überraschend gut entwickelt.“

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